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Personalien

Luisa Heese wird ab 1. April die neue kommissarische Leiterin der Kunsthalle Mannheim

Wechsel an der Spitze soll Kontinuität im Programm der Einrichtung sichern
Eine Person steht an einem Geländer, im Hintergrund eine Uhr.

Luisa Heese ist die neue Leiterin der Kunsthalle. Foto: Elmar Witt

Foto: Elmar Witt)

Mannheim. Die Kunsthalle Mannheim bekommt eine neue Leitung. Luisa Heese wird ab 1. April kommissarische Direktorin. Sie löst damit Johan Holten ab, der über sechs Jahre die Geschicke der Kunsthalle leitete. Holten wird Leiter des Museums für Moderne Kunst ARKEN, das sich nahe seiner Heimatstadt Kopenhagen befindet. Heese war bislang seine Stellvertreterin.

Heese kam am 1. Juli 2023 als Kuratorin für zeitgenössische Kunst und Skulptur an die Kunsthalle Mannheim. Seit 1. Juni 2025 war sie stellvertretende Direktorin und Leiterin der Abteilung Wissenschaft und Sammlung. In dieser Zeit realisierte sie zahlreiche Ausstellungen zeitgenössischer Künstler, zeichnete als Teil des kuratorischen Teams für den skulpturalen Teil der Ausstellung „Kirchner, Lehmbruck, Nolde – Geschichten des Expressionismus in Mannheim“ sowie für zahlreiche Sammlungspräsentationen und -erweiterungen verantwortlich. Zuvor war die 1984 in Göttingen geborene Kulturwissenschaftlerin kommissarische Leiterin der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden und seit September 2020 Direktorin des Museums im Kulturspeicher Würzburg, wo sie mit einem ambitionierten Ausstellungs- und Vermittlungsprogramm überregional für Aufmerksamkeit sorgte.

„Die Kunsthalle hat sich in den vergangenen Jahren sehr positiv entwickelt. Daher haben wir uns bewusst dafür entschieden, die Direktorenstelle zunächst nicht neu auszuschreiben“, sagt Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) zu der Wahl. „Damit setzen wir gezielt auf Kontinuität in einer Phase, in der die Kunsthalle programmatisch, organisatorisch und personell hervorragend aufgestellt ist.“ Über die langfristige Ausrichtung soll 2027 entschieden werden . (sta/ems)

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