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Meilenstein der Architekturgeschichte: 20 Jahre Weissenhofmuseum

Im Haus Le Corbusier ist das Weissenhofmuseum untergebracht. Foto: Brigida González_Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier
Brigida González_Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier)Stuttgart. Seit 20 Jahren steht im Haus Le Corbusier die Geschichte der Weissenhofsiedlung im Mittelpunkt. Die Ausstellung dokumentiert, wie Architekten 1927 neue Formen des Bauens und Wohnens erprobten.
Das Doppelhaus entwarfen Le Corbusier und Pierre Jeanneret für die Werkbundausstellung von 1927. Nach einer denkmalgerechten Sanierung wurde es 2006 als Museum eröffnet. Es ist bis heute das einzige Haus der Siedlung, das öffentlich zugänglich ist. Eine Haushälfte erzählt die Geschichte der Siedlung, in der anderen lässt sich Le Corbusiers Idee eines wandelbaren Wohnraums anhand der Rekonstruktion von 1927 nachvollziehen.
Rund 500.000 Menschen haben das Museum bisher besucht
Sonderausstellungen, Vorträge und Führungen eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die Architekturmoderne. 2016 wurde das Doppelhaus als Teil des architektonischen Werks Le Corbusiers in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. 2027 steht das 100-jährige Bestehen der Weissenhofsiedlung an. Zunächst aber feiert das Museum sein Jubiläum. Bei einer Sonderführung am 18. Oktober gibt es Einblicke in seine Entstehung und seine Entwicklung.