Juli in der Behörde. Die Klimaanlage summt, das Papier auf dem Schreibtisch klebt an den Unterarmen fest und das Einzige, was jetzt hilft, ist ein Spaghetti-Eis aus der Eisdiele gegenüber.
Während die Kollegen im Freibad-Modus sind, betrachte ich das Foyer im Rathaus und erkenne: Wir spielen hier nicht Beamten-Mikado, bei dem der verliert, der sich zuerst bewegt. Wir spielen Schach.
Stefan Zweig schreibt in seiner „Schachnovelle“ vom „einzigen Spiel, das sich jedem tyrannischen Zugriff ...
Sie haben noch kein Abo?
Jetzt Web-Abo anmelden für 9,90 Euro im Monat
und den Artikel sofort lesen.
Sie lesen den Staatsanzeiger gedruckt, sind aber nicht mit E-Mail registriert? Dann kontaktieren Sie uns unter: Tel. (0711) 666 01 44, E-Mail: kundenservice@staatsanzeiger.de oder informieren Sie
sich hier über die Möglichkeiten.
Zum Aboshop
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen