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Architekturtage

Trinationale Architekturtage stellen Landschaft und Natur in den Mittelpunkt

Bis 25. Oktober gibt es rund 180 Veranstaltungen in 50 Städten und drei Ländern .
Zwei Personen in Boot fahren auf einem von Bäumen umgebenen Fluss. Brücke im Hintergrund.

Eine Kanufahrt führt am 3. Oktober durch die Rheinaue.

Michel Fox)

Freiburg. Landschaft ist mehr als nur unsere Umgebung. Sie ist das, was uns umgibt, was wir gestalten, bebauen, bewirtschaften. Wie wir mit ihr umgehen, prägt unseren Alltag ebenso wie die Zukunft unserer Städte und Dörfer. Genau darum geht es bei den 26. Trinationalen Architekturtagen.

Unter dem Motto „Architektur & Landschaft“ lädt das Europäische Architekturhaus Oberrhein vom 1. bis 25. Oktober zu rund 180 Veranstaltungen in etwa 50 Städten in Baden-Württemberg, dem Elsass und den beiden Basler Kantonen ein. Landschaft wird dabei weit gefasst: als Lebensraum, Erholungsort und Produktionsfläche, aber auch als ökologisches Gefüge mit Fragen nach Boden, Wasser und Artenvielfalt.

Das zeigt etwa eine Kanufahrt von Kehl-Auenheim aus. „Was uns die Flüsse erzählen“ führt am 3. Oktober durch die Rheinaue. Dabei dreht sich alles um den kanalisierten Rhein, alte Flussarme, Wälder, Felder und Feuchtwiesen. In Freiburg geht es in der Schau „L’architecture du Rhin supérieur: mutations d’hier et de demain“ um den Wandel der Region. Studierende des deutsch-französischen Doppelmasters Architektur und Stadtplanung zeigen Projekte zum Wandel am Oberrhein. Ein Höhepunkt dürfte auch die Veranstaltung am 5. Oktober, 19 Uhr, im Karlsruher Tollhaus sein: Die französische Architektin Maud Caubet ihre Arbeit vor, die auf intuitives Schaffen, ständige Weiterentwicklung und das Aufbrechen starrer Grenzen setzt.

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