Themen des Artikels

Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen

Notfall-Einrichtung

Leitstellen sollen neue Struktur erhalten

Die Leitstellenstruktur des Landes soll weiterentwickelt werden. Dies fordern Kommunalverbände, Blaulicht-Organisationen sowie Krankenkassen. Hierfür soll Baden-Württemberg die Rahmenbedingungen schaffen.
Mehrere Feuerwehrfahrzeuge auf der Straße, Personen in gelber Schutzkleidung.

Brandmelderalarm im Engelbergtunnel, da haben die Integrierten Leitstellen Böblingen und Ludwigsburg viel zu tun.

IMAGO/Andreas Rometsch)

Stuttgart. Bislang gibt es 34 Integrierte Leitstellen, in denen die Meldungen von Unfällen, Naturschäden oder bei Feueralarm angenommen werden. Erreichbar sind sie über die Telefonnummer 112. Träger sind das Deutsche Rote Kreuz für den Rettungsdienst sowie die Stadt- und Landkreise für die Feuerwehr. Nun wollen die beteiligten Organisationen die Leitstellen in Gruppen von drei bis fünf Einheiten bündeln.

Sie sollen etwa eine halbe bis 1,2 Millionen Menschen erfassen. Dazu sollen Server gemeinsam genutzt und Technik vereinheitlicht werden. Die Verbünde sollen auch untereinander vernetzt werden, was ein Plus an Sicherheit mit sich bringe, etwa bei der Redundanz der Systeme. Die Organisationen begründen das in ihrem Visionspapier mit der technischen Weiterentwicklung, zu wenigen Fachkräften und neuen Notfallherausforderungen, etwa extreme Unwetter oder Cyberangriffe.

Sondervermögen soll den schnellen Umbau finanzieren

Nun hoffen die DRK-Landesverbände, der Landesfeuerwehrverband, Landkreis- und Städtetag, AOK, IKK classic und der Verband der Ersatzkassen (VDEK) für eine schnelle Umsetzung auf Gelder aus dem Sondervermögen. Eine schrittweise Erneuerung dagegen könne bis zu zehn Jahren dauern, was aber auch Sparpotenziale hebe, so die Verbände.

Nutzen Sie die Vorteile unseres

Premium-Abos. Lesen Sie alle Artikel aus Print und Online für

0 € 4 Wochen / danach 219 € jährlich Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg Jetzt abonnieren

Lesen Sie auch