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Neues Kulturdenkmal im Dreiländereck in Weil am Rhein

Ein Denkmal in Weil am Rhein, das an den Spanischen Erbfolgekrieg erinnert, ist nun vom Landesamt für Denkmalpflege in die Liste der Kulturdenkmale aufgenommen worden.
Dunkler Grabstein mit Inschrift; Grabfeld im Hintergrund. Bäume und blauer Himmel.

Das Denkmal des Feldmarschallleutnants Graf von Hohenzollern-Haigerloch in Weil am Rhein.

Landesamt für Denkmalpflege/Weil am Rhein / Nolasco)

Stuttgart. Das Denkmal des in kaiserlichen Diensten gefallenen Feldmarschallleutnants Grafen von Hohenzollern-Haigerloch (1655-1707) am „Am Haltinger Weg“ in Weil am Rhein ist nun vom Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart in die Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg aufgenommen worden. „An der Erhaltung des Denkmals besteht ein öffentliches Interesse, es gilt als eines der wenigen sichtbaren Zeugnisse der Kämpfe des Spanischen Erbfolgekriegs im Dreiländereck“, sagt Claus Wolf, Abteilungspräsident am LAD.

Im Spanischen Erbfolgekrieg fand am 14. Oktober 1702 auf der Tüllinger Höhe die „Schlacht am Käferholz“ statt. Bei diesem Gefecht zwischen französischen und kaiserlichen Truppen verlor Feldmarschallleutnant Graf Franz Anton von Hohenzollern-Haigerloch sein Leben. Im Jahr 1904 wurde ihm zu Ehren ein Denkmal am Weiler Friedhof eingeweiht.

Das am 11. April 1904 eingeweihte Denkmal ist ein Obelisk aus poliertem Hartgestein. An der Front ist ein Relief aus Bronze angebracht, welches das Stammwappen des Hauses Hohenzollern darstellt. (sta)

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