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Glosse

Aufwertung des Stadtbilds

Eigentlich hat Katie Zacharia alles richtig gemacht. Blöd nur, dass ihr Chef das nicht kapiert hat. Doch Donald Trumps vorübergehende Sprecherin hat noch eine Chance: bei Friedrich Merz. Eine Glosse von Michael Schwarz.
Zwei Personen in dunkler Kleidung gehen auf weißem Gehweg, Rasen im Hintergrund.

Irgendetwas stimmt hier nicht.

IMAGO/Samuel Corum-Pool via CNP)

Während deutsche Landespolitiker so viel überschüssige Energie besitzen, dass sie in der Lage sind, auch noch den Haushalt zu schmeißen, wie unser Ministerpräsident („Nein, Cem, das Lederkleid gehört nicht in die Waschmaschine!“), kann man von Amerika lernen, wie man seine Kräfte einteilt. Bestes Beispiel ist Donald Trumps vorübergehende Sprecherin Katie Zacharia, die nach einer Woche im Weißen Haus wieder mit Sixpack durch Los Angeles joggt.

Zacharia kann eine vollständige Fünf-Tage-Woche vorweisen

Es ist eine Schande, dass sie schon wieder gehen musste, obwohl sie doch perfekt zum Hausherrn passte. Vielleicht sollte sie sich mal bei Friedrich Merz bewerben. Der ist zwar skeptisch, was das Thema Work-Life-Balance angeht. Aber Zacharia kann immerhin eine vollständige Fünf-Tage-Woche vorweisen und trägt zweifellos zur Aufwertung des Stadtbilds bei.

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