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Landtagswahlkampf 2026

Die Linke will mitmischen, aber nicht mitregieren

Sie wollen erstmals in den Landtag einziehen und haben durchaus Chancen, dass es klappt: Die Linke kämpft vor allem gegen den Sozialabbau und für bezahlbare Wohnungen.
Eine Person spricht vor einem Mikrofon, im Hintergrund das Logo "Die Linke".

Kim Sophie Bohnen steht auf Platz eins der Landesliste der Linken.

dpa/Marijan Murat)

Stuttgart. Die Linke will mit 100.000 Haustürgesprächen den Einzug in den Landtag schaffen. Eine Botschaft ist laut der Landesgeschäftsführerin Lisa Neher, „die Bezahlbarkeitskrise in einem reichen Bundesland zu stoppen“. Menschen, die dank ihrer Arbeit mit für diesen Reichtum sorgten, seien daran aber nicht beteiligt. Im Gegenteil, so Neher, für zu viele Menschen „ist alles zu teuer“.

Mieten runter, Kita umsonst

Mit der Präsentation der Themenplakate im Landtag machen die Spitzenkandidatinnen auch die inhaltlichen Schwerpunkte deutlich: „Mieten runter“, „Krankenhaus für jeden Ort“, „Bus und Bahn kostenlos für alle“ und „Kostenfreie Kita für jedes Kind“.

Punkten will die Partei auch mit dem Versprechen, keine Spenden von Konzernen und Unternehmen anzunehmen, erklärte die Landesgeschäftsführerin, und vor allem „werden wir alle Diäten auf den Durchschnittslohn begrenzen“. Denn abgehobene Einkommen führten zu abgehobener Politik.

Gregor Gysi kommt

Ausdrücklich strebt „Die Linke“ keine Regierungsbeteiligung an. Neben dem Haustürwahlkampf wird es auch größere Veranstaltungen mit Parteipromis geben, unter anderem mit Gregor Gysi und in Mannheim, Pforzheim, Ludwigsburg und Esslingen.

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