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Projektarbeit

Digitale Verwaltung: Die Stadt Heidelberg kooperiert mit der Hochschule Ludwigsburg

Eine Zusammenarbeit, um den öffentlichen Dienst erfolgreich zu modernisieren.
Steinbrücke über Fluss, historische Gebäude im Hintergrund, bewaldeter Hügel.

Die Stadt Heidelberg arbeitet mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg zusammen.

IMAGO/Fotostand / Wassmuth)

Heidelberg/Ludwigsburg. Die Stadt Heidelberg arbeitet künftig mit der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen (HVF) in Ludwigsburg zusammen. Ende Januar unterzeichneten die beiden Partner eine Absichtserklärung, in der sie das Ziel der Partnerschaft festlegten: Sie möchten die digitale Modernisierung der Verwaltung vorantreiben.

Theorie und Praxis werden näher aneinander gebracht

„Die Vereinbarung mit der Stadt Heidelberg ist ein wichtiger Schritt, um unsere Rolle als Partnerin der kommunalen Praxis weiter auszubauen“, sagte Iris Rauskala. Sie ist die Rektorin der HVF und setzte gemeinsam mit Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner ihre Unterschrift unter die Erklärung.

Das angestrebte moderne Verwaltungsmanagement umfasse selbstverständlich auch künstliche Intelligenz und Digitalisierung: „Wir wollen gemeinsam Strukturen schaffen, in denen Theorie und Praxis noch enger verzahnt sind“, so Rektorin Rauskala. Diese neuen Strukturen sollen nachhaltige Impulse für eine moderne und leistungsfähige Verwaltung setzen.

Die Zusammenarbeit soll auf lange Sicht regelmäßig gemeinsame Forschungsaktivitäten etablieren. Davon sollen sowohl Studierende als auch Mitarbeitende der Verwaltung profitieren, während die gewonnenen Erkenntnisse als praxisnahe Vorbilder für andere Kommunen dienen können.

Erste Fachprojekte sind bereits im Jahr 2026 geplant

Der Zusammenarbeit gingen bereits erste Workshops und Austauschformate voraus. Darauf aufbauend soll im April dieses Jahres die Ausschreibung der ersten gemeinsamen Fachprojekte erfolgen, die im Herbst in die Praxis umgesetzt werden sollen: „Von den Erkenntnissen profitieren wir in Heidelberg – und hoffentlich auch viele andere Kommunen im Land, die unserem Beispiel folgen“, so Oberbürgermeister Würzner.

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