STUTTGART. Mai 1986: Peter-Jürgen Boock, schon verurteilt als führendes Mitglied der „Rote Armee Fraktion“ (RAF) unter anderem wegen seiner Beteiligung an den 1977 verübten Morden an dem Bankier Jürgen Ponto, dem Arbeitgeberpräsidenten Hanns-Martin Schleyer und dessen vier Begleitern, steht ein zweites Mal zum Prozessauftakt in dem kahlen Gebäude mit den schmalen Lichtschlitzen ganz oben an der Decke.
Der erste Schuldspruch wurde vom Bundesgerichtshof bestätigt, nicht aber das Stra...
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