Themen des Artikels

Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen

Trockenheit

Grundwasser im Südwesten erreicht neue Tiefststände

An jeder vierten Messstelle im Südwesten werden neue August-Tiefstwerte beim Grundwasser gemessen. Was das für die Wasserversorgung bedeutet.
Graues Rohr mit weißem Deckel in einer grünen Umgebung.

Wegen der Dauer-Trockenheit werden im Südwesten immer niedrigere Grundwasserstände gemessen.

Norbert Fellechner via www.imago-images.de)

Karlsruhe. Wegen der Dauer-Trockenheit werden im Südwesten immer niedrigere Grundwasserstände gemessen – sie liegen inzwischen an jeder vierten Messstelle unter den bisherigen August-Niedrigstwerten der vergangenen 30 Jahre. „Seit Ende Juni gibt es keine nennenswerten Sickerungen zum Grundwasser und die Grundwasserverhältnisse sind in allen Landesteilen permanent rückläufig“, wie die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) in Karlsruhe weiter berichtet. An einigen Messstellen bewegten sich die Werte bereits auf historisch niedrigem Niveau – Entspannung sei nicht in Sicht.

Wasserknappheit könnte sich verschärfen

Großräumige Engpässe bei der Wasserversorgung würden in Baden-Württemberg zwar nicht erwartet. Wasserversorger könnten aber zunehmend Probleme bekommen, den Spitzenwasserbedarf zu decken. Wasserknappheit sei im Hochschwarzwald und anderen Gebieten, die überwiegend mit Quellwasser versorgt werden, bereits aufgetreten. „Diese Situation könnte sich in den bevorstehenden Wochen weiter zuspitzen.“

Angesichts der anhaltenden Trockenheit hatte die LUBW für ihre aktuelle Bewertung die Entwicklung der Grundwasserverhältnisse außerplanmäßig aktualisiert. (dpa)

Nutzen Sie die Vorteile unseres

Premium-Abos. Lesen Sie alle Artikel aus Print und Online für

0 € 4 Wochen / danach 219 € jährlich Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg Jetzt abonnieren

Lesen Sie auch