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Die Tochterfrage der Republik

Sie standen am Anfang: Die Töchter des Merz (nebst Mutter und Gattin), die der Bundeskanzler in der Stadtbilddebatte als Zeuginnen benannte.
Jens Schicke)Andere Väter haben auch schöne Töchter, doch entscheidend ist, was diese aus sich machen. Die Söder-Tochter hat sich einen Techmilliardär geangelt, womit sich die Frage, ob sie dem Staat auf der Tasche liegt, erübrigt. Und auch um die Tochter von Dorothee Bär muss sich der Steuerzahler keine Sorgen machen. Sie jobbt, um ihr Studium zu finanzieren. Bafög? Quatsch.
Der unvermeidliche Herr Palmer
Kopfzerbrechen bereitet allerdings, dass wir diese Dinge hören oder lesen. Haben denn die nichts anderes zu, als fortwährend ihre Töchter vorzuschicken? Da erfährt man doch lieber, dass Grünen-Chefin Franziska Brantner im Stern-Interview ihre Tochter schützt. Und zwar mit der Begründung, dass sich sonst die Medien auf sie stürzen könnten. Schließlich ist der Vater der Tochter niemand anderes als der unvermeidliche Boris Palmer.