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Schulbildung

Kultusminister setzt auf Bildung als Motor für Autoland

Kultusminister Andreas Jung verknüpft Wirtschaftskraft und Bildungspolitik: Damit Baden-Württemberg Autoland Nummer 1 bleibe, brauche es starke Schulen und gleiche Chancen für alle Kinder.
Zwei Männer in Anzügen stehen sich vor Holzwand gegenüber, einer hebt die Hand.

Andreas Jung (CDU) ist seit 2026 baden-württembergischer Kultusminister.

IMAGO/Sven Simon)

Stuttgart/Konstanz. Baden-Württemberg muss aus Sicht des neuen Kultusministers Andreas Jung (CDU) neben Autoland auch ein Kinderland sein. Vor dem Führerschein komme die Grundschule – und um die besten und saubersten Autos von morgen zu entwickeln und zu bauen, brauche das Land exzellente Ingenieure und Mechaniker, sagte Jung der Deutschen Presse-Agentur. „Ohne Kinderland kein Autoland: Beides gehört unbedingt zusammen.“ Die Grundlage werde in Kitas, Kindergärten und Schulen gelegt.

Im „Südkurier“ hatte sich Jung zu diesem Thema kürzlich so geäußert und dabei den neuen grünen Ministerpräsidenten erwähnt: „Cem Özdemir hat gesagt: Wir wollen Autoland bleiben. Das müssen wir auch, aber wir müssen vor allem auch Kinderland sein. Deshalb müssen wir auch alle stärken, die sich dem beruflich verschreiben.“ Ähnliches sagte Jung auch dem SWR.

Kinderland ermöglicht Autoland

Nur mit exzellenter Bildung und gleichen Chancen für alle könne Baden- Württemberg das starke Wirtschaftsland bleiben, das es sei, sagte Jung der dpa. Nur dann bleibe das Ländle auch Autoland Nummer 1.

„Das Auto der Zukunft muss von hier in alle Welt exportiert werden. Das muss unser Anspruch sein, davon leben wir und nur so haben wir auch die Mittel, um in exzellente Bildung für unsere Kinder zu investieren.“, sagte Jung. Deshalb müsse Baden-Württemberg immer als erstes Kinderland sein. „Das Beste für unsere Kinder und Jugendlichen. Hier entscheidet sich die Zukunft unserer Gesellschaft.“ (dpa/lsw)

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