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Lehrkräfte fehlen vor allem in der Sonderpädagogik

Für das Schuljahr 2026/2027 waren in Baden-Württemberg 662 Stellen für die Sonderpädagogik ausgeschrieben.
IMAGO/FotoPrensa)Stuttgart. In Baden-Württemberg ist die Versorgung mit Lehrkräften in der Sonderpädagogik besonders schwierig: Landesweit gebe es zu wenige ausgebildete Fachkräfte und zudem nicht genügend Stellen, um den Unterricht vollständig abzudecken, teilte das Kultusministerium in der Antwort auf eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion mit. An Gymnasien bestehe dagegen ein Überangebot an ausgebildeten Lehrkräften.
Auch zwischen den Regionen gibt es Unterschiede. Während etwa Heidelberg , Mannheim , Freiburg und Karlsruhe bei jungen Lehrkräften gefragt sind, haben es unter anderem die Landkreise Calw, Freudenstadt und Waldshut sowie der Ostalbkreis und der Stadtkreis Heilbronn schwerer, Nachwuchs zu gewinnen. Als Gründe nennt das Ministerium unter anderem demografische Entwicklungen, die Studienwahl und die geringe Bereitschaft, für eine Stelle in eine andere Region zu ziehen.
Um Lehrkräfte für weniger gefragte Regionen zu gewinnen, schreibt das Land dort besonders benötigte Stellen bereits im ersten Einstellungsverfahren im November und Dezember aus. Insgesamt waren für das Schuljahr 2026/2027 landesweit 5473 Stellen ausgeschrieben. Davon entfielen 1375 auf Grundschulen, 937 auf Schulen der Sekundarstufe I und 662 auf die Sonderpädagogik. (epd)