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Innere Sicherheit

Polizeigewerkschaft fordert Kurswechsel bei Innerer Sicherheit

Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Baden-Württemberg mahnt eine stärkere Unterstützung der Polizei im Koalitionsvertrag an.
Person mit Ausrüstungsgürtel, Schlagstock und Taschenlampe.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat vor den Koalitionsverhandlungen eine deutliche Stärkung der Inneren Sicherheit gefordert (Symbolfoto).

Imago/Michael Gstettenbauer)

Stuttgart. Die Deutsche Polizeigewerkschaft in Baden-Württemberg hat vor den Koalitionsverhandlungen eine deutliche Stärkung der Inneren Sicherheit gefordert. „Innere Sicherheit gibt es nicht im Discounter und zu Billigpreisen“, sagte Landeschef Dirk Preis laut Mitteilung in Stuttgart. Polizei und Justiz seien personell und strukturell überlastet, das Fundament der Sicherheitsbehörden bröckle.

Preis verlangte mehr Personal, faire Bezahlung und Investitionen in moderne Ausstattung und Ausbildung. Auch zusätzliche Verwaltungsstellen seien nötig, um Polizistinnen und Polizisten von bürokratischen Aufgaben zu entlasten. Die Sicherheitslage im Land werde „besser dargestellt, als sie ist“, warnte Preis.

„Nagelprobe für die Demokratie“

Die anstehenden Verhandlungen seien eine „Nagelprobe für die Demokratie“. Wer weiter spare und sich an geschönten Zahlen orientiere, riskiere den Verlust des Vertrauens in den Staat, so der Gewerkschafter.

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