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Tarifkonflikt

Schon wieder Warnstreik im Nahverkehr in Ulm

Busse und Bahnen bleiben in Ulm am Freitag größtenteils stehen. Was steckt hinter dem fünften Warnstreik?
Weiße Fahnen mit rotem "ver.di"-Logo wehen im Freien.

Verdi hat zum fünften Mal zu einem Warnstreik bei der SWU mobil in Ulm aufgerufen.

IMAGO/Marc John)

Ulm. Erneut gibt es im öffentlichen Nahverkehr in Ulm am Freitag Ausfälle. Die Gewerkschaft Verdi teilte mit, sie habe zum fünften Mal zu einem Warnstreik bei der SWU mobil in Ulm aufgerufen. Es sei zu erwarten, dass Busse und Bahnen in der Stadt und der Umgebung weitestgehend ausfallen. Auch die Fahrerinnen und Fahrer der SWU Verkehr seien erneut zum Solidaritätsstreik aufgerufen.

Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde eine Fahrdienstzulage von 13 Prozent, fünf Prozent Nahverkehrszuschlag sowie eine Lehrfahrerzulage von zehn Euro. Das Angebot in der vierten Verhandlungsrunde sei unzureichend gewesen, hieß es von der Gewerkschaft. Betroffen von den Verhandlungen sind 173 Beschäftigte bei der SWU mobil, einer hundertprozentigen Tochter der kommunalen Stadtwerke Ulm, sowie 60 Beschäftigte bei der SWU Verkehr. (dpa/lsw)

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