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Nur 5,5 Prozent bei Wahl

SPD-Vorsitz: Kandidat Mesarosch holt sich Unterstützung 

"Letzte Warnung": Nach dem historisch schlechten Wahlergebnis will ein Duo die Partei wachrütteln - und setzt dabei auf Kanten, Ecken und klare Ansagen. Mit wem der Kandidat eine Doppelspitze plant.
Mann am Rednerpult im Bundestag, blauer Stuhl im Hintergrund.

Der frühere Sigmaringer Bundestagsabgeordnete Mesarosch hatte kurz nach dem Debakel der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl im März auf Instagram angekündigt, als Landesvorsitzender kandidieren zu wollen.

dpa/dts-Agentur)

Stuttgart. Der Kandidat für den SPD-Landesvorsitz, Robin Mesarosch , tritt mit der Mannheimer Bundestagsabgeordneten Isabel Cademartori für eine Doppelspitze an. „Wir zwei kommen aus unterschiedlichen Teilen des Landes und der Partei. Wir bieten der SPD ein Gesamtpaket aus Ecken, Kanten und Gemeinsamkeiten und wollen dafür sorgen, dass unsere Partei wieder offener, klarer und wahrnehmbarer wird“, teilten die beiden mit.

Der frühere Sigmaringer Bundestagsabgeordnete Mesarosch hatte kurz nach dem Debakel der Sozialdemokraten bei der Landtagswahl im März auf Instagram angekündigt, als Landesvorsitzender kandidieren zu wollen. Nun erklärten der 35-Jährige und die 38-Jährige, beim Landesparteitag Mitte Juni gemeinsam antreten zu wollen.

Ihr Ziel sei, die SPD Baden-Württemberg programmatisch neu auszurichten und wieder zu einer durchsetzungsstarken politischen Kraft im Land zu machen. „Die SPD Baden-Württemberg hat bei der vergangenen Landtagswahl zum wiederholten Mal ein historisch schlechtes Ergebnis erzielt, wir stehen kurz vor der Fünf-Prozent-Hürde“, erklärten die beiden in der gemeinsamen Mitteilung. „Das ist die letzte Warnung für einen personellen und inhaltlichen Neuanfang.“

Nur 5,5 Prozent bei Landtagswahl

Bei der Landtagswahl hatte die SPD starke Verluste hinnehmen müssen. Sie kam auf 5,5 Prozent der Stimmen und fuhr damit das schlechteste Wahlergebnis jemals im Südwesten ein. Andreas Stoch hatte noch am Wahlabend seinen Rückzug als Partei- und Fraktionschef angekündigt. (dpa/lsw)

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