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Baden-Württemberg-Trend

Umfrage: CDU hat weiterhin die Nase vorn

Die AfD verliert Zuspruch. Die SPD hingegen könnte sich verbessern, wenn an diesem Sonntag Landtagswahl wäre. Die übrigen Landtagsfraktionen liegen in der Wählergunst noch so wie bei der letzten Befragung im Januar. 

Wäre an diesem Sonntag Landtagswahl, läge die CDU vorn.

imago/imagebroker)

Stuttgart. Wenn an diesem Sonntag Landtagswahl wäre, läge die CDU unverändert mit 32 Prozent vor den Grünen, die ebenfalls unverändert 22 Prozent erreichen würden. Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Südwestrundfunks und der Stuttgarter Zeitung. Die SPD kann sich danach um zwei Punkte auf aktuell elf Prozent verbessern. Die Liberalen könnten unverändert zur Januarumfrage mit sieben Prozent rechnen.

Die AfD hingegen verliert in Baden-Württemberg an Zuspruch. Wäre am Sonntag Landtagswahl käme die Partei aktuell auf 14 Prozent und verliert damit im Vergleich zum Baden-Württemberg-Trend vom Januar vier Prozentpunkte an Zustimmung. Auf Kritik stößt insbesondere der Umgang der AfD mit Russland und China. Nachdem zuletzt einzelnen AfD-Politikern vorgeworfen wurde, Gelder aus Russland und China angenommen zu haben, sind drei Viertel der Bevölkerung im Südwesten (74 Prozent) der Auffassung, die AfD solle ihre Nähe zu Russland und China überdenken.

Verkehr, Zuwanderung und Wohnungsmarkt wichtige Themen in Kommunen

Bei den übrigen Parteien hätten die Freien Wähler aktuell drei Prozent in Aussicht, die Linken-Abspaltung Bündnis Sahra Wagenknecht läge bei vier Prozent. Die übrigen Parteien kämen zusammen auf sieben Prozent.

Mit Blick auf die Kommunalwahl werden der Verkehr, die Zuwanderung und der Wohnungsmarkt als größte Probleme gesehen. Als zentrale Herausforderung für die EU gilt aus baden-württembergischer Sicht die Zuwanderung (37 Prozent), gefolgt von den internationalen Konflikt- und Bedrohungslagen (28 Prozent). Den Schutz von Klima und Umwelt erachten 16 Prozent als größtes politisches Problem der Europäischen Union.

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung. Für die Umfrage wurden insgesamt 1.148 Menschen in Baden-Württemberg zwischen dem 7. und 14. Mai 2024 befragt.

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