Themen des Artikels
Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen
VBE-Chef Brand: „Lehrkräfte sind keine Handypolizei“

Gerhard Brand, Landesvorsitzender des Verbands Erziehung und Wissenschaft (VBE), fordert klare Regeln für private Handys an Schulen.
dpa/Bernd Weißbrod)Stuttgart. Mit einem Appell an Eltern verbindet Gerhard Brand, der Landesvorsitzende des Verbands Erziehung und Wissenschaft (VBE), seine Vorstellungen von der Nutzung privater digitaler Geräte in der Schule. „Am einfachsten wäre“, sagt Brand im Staatsanzeiger-Gespräch, „Eltern würden Kindern gar keine Handys mitgeben.“
Lesen Sie dazu auch: Handyverbot an Schulen: Gesetzentwurf lässt Ausnahmen zu
Notfälle über das Schulsekretariat regeln
Notfälle könnten geregelt werden „wie vor zehn Jahren, dank des Schulsekretariats, in das Schüler gehen oder in dem Eltern anrufen können“. Fest stehe: „Lehrkräfte sind keine Handypolizei.“
Handy soll künftig den ganzen Schultag Pause haben
Nach den Vorstellungen von Kultusminister Andreas Jung (CDU) hat das Handy künftig Pause – während des gesamten Schultags und über alle Klassenstufen hinweg.
Schule ist „kein Hochsicherheitstrakt“
VBE-Chef Gerhard Brand verlangt, sich auch grundsätzlich mit der Rolle der Schule zu befassen. Denn sie sei pädagogischer Raum und „auf keinen Fall ein Hochsicherheitstrakt“.