Themen des Artikels

Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen

Kommentar

Wer glaubt bei Stuttgart 21 noch an 2031?

Noch einmal fünf Jahre soll es dauern, bis durch den Stuttgarter Tiefbahnhof regulär Züge fahren. Doch ob es dabei bleibt, darf bezweifelt werden.
Großer, moderner Bahnhof mit gewölbter Decke und überdachten Gleisen.

Es wird weitere fünf Jahre dauern, bis im Stuttgarter Tiefbahnhof pla nmäßig Züge fahren.

dpa/Christoph Schmidt)

Die Deutsche Bahn schafft es immer wieder, sich selbst zu übertreffen. Wer gedacht hatte, es könne nicht noch schlechter werden, dem zeigt der kriselnde Staatskonzern: Wir schaffen das. Da stehen in der Nacht für zwei Stunden alle Räder still, weil ein veraltetes Kommunikationssystem beim Austausch eines Bauteils abgestürzt ist. Und dieser GAU findet ausgerechnet wenige Stunden vor der Verkehrsausschusssitzung statt, in der Bahnchefin Palla die Verschiebung der Stuttgart-21-Eröffnung auf 2031 verkündet. Fünf Jahre will sich die Bahn nun mehr Zeit lassen oder braucht sie einfach, um den Tiefbahnhof in der Landeshauptstadt in Betrieb zu nehmen.

Wenn der Bahnhof irgendwann in Betrieb geht, wäre es schon ein Erfolg

Doch wer glaubt, dass dieser Termin nun endgültig ist? Nach acht Verschiebungen seit 2019 wohl nur eine Minderheit. Es wäre schon ein Erfolg, wenn der heruntergewirtschaftete Staatskonzern das Großprojekt überhaupt irgendwann erfolgreich zu Ende bringt. Angesichts der Probleme im laufenden Betrieb hat man selbst daran Zweifel.

Beitrag zum neuen Stuttgart-21-Zeitplan

Nutzen Sie die Vorteile unseres

Premium-Abos. Lesen Sie alle Artikel aus Print und Online für

0 € 4 Wochen / danach 219 € jährlich Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg Jetzt abonnieren

Lesen Sie auch