Themen des Artikels
Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen
So stark ist die Beschäftigung in der Autoindustrie gesunken

Der Beschäftigungsabbau in der Autoindustrie hat sich bereits seit Längerem abgezeichnet.
IMAGO/Manfred Segerer)Fellbach. Zum Ende des ersten Halbjahres 2026 sind laut dem Statistischen Landesamt in der baden-württembergischen Autoindustrie noch 196.452 Menschen beschäftigt gewesen. Das entspreche einem Rückgang von 11.344 Beschäftigten oder 5,5 Prozent innerhalb eines Jahres, teilten die Statistiker aus Fellbach bei Stuttgart anhand vorläufiger Daten mit. Betrachtet wurde der Wirtschaftszweig „Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen“.
In Deutschland waren in der Autoindustrie Ende Juni noch 691.500 Menschen beschäftigt, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Das sei ein Rückgang um 42.300 Beschäftigte oder 5,8 Prozent.
Sparprogramme bei zahlreichen Unternehmen
Der Beschäftigungsabbau in der Branche hat sich bereits seit Längerem abgezeichnet. Der Verband der Automobilindustrie warnte im Mai vor einem Verlust von bis zu 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035. Zuletzt hatten mehrere Hersteller und Zulieferer Sparprogramme und Stellenstreichungen angekündigt – darunter auch bekannte Unternehmen aus dem Südwesten wie Mercedes-Benz , Porsche , Bosch, ZF oder Mahle .
Erst kürzlich hatte das Statistische Landesamt mitgeteilt, dass die Beschäftigung in der Industrie 2025 um 2,4 Prozent zurückgegangen sei. Demnach arbeiteten 2025 noch 1.268.000 Menschen in der Industrie in Baden-Württemberg. (dpa/lsw)