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Eckgespräch

Wir können keine Großprojekte aber Freizeitpark, wie der Europa-Park zeigt

Auch wenn Stuttgart 21 in diesem Jahrzehnt nicht mehr fertig wird, gibt es noch Projekte in Baden-Württemberg, die schnell und reibungslos zu Ende gebracht werden. Das hat jetzt der Europa-Park in Rust bewiesen.
Neun Personen bei einer Zeremonie, halten ein Band mit „Bienvenue à Monaco“.

Albert II. Fürst von Monacoe eröffenete gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern und Vertretern der Familie Mack im Europa-Park Rust den Themenbereich Monaco.

dpa/Agentur Wehnert/M. Gränzdörfer)

Wir können keine Großbaustellen, wir können keinen Bahnverkehr und wir können auch nicht Fußball spielen, zumindest, wenn nur Deutsche in der Mannschaft stehen. Doch zumindest können wir Freizeitpark. In nur zweieinhalb Monaten hat der Europa-Park Rust ein ganzes Fürstentum nachgebaut, wenn auch ein kleines und nur in Auszügen.

Die Eröffnung des Themenbereichs Monaco bescherte dem Land auch den ersten Staatsbesuch zu Zeiten des Landesvaters Özdemir, auch wenn der grüne Schwabe zum Festakt im Südbadischen gar nicht zugegen war, als sich Fürst Albert II. in Rust die Ehre gab. Der monegassische Herrscher, angereist mit Frau, Kindern und Schwester, war sichtlich angetan von dem, was die Familie Mack in ihrem Park von seinem Reich hat nachbauen lassen.

Es lohnt sich noch in Baden-Württemberg zu investieren

Auch ohne die Anwesenheit des Ministerpräsidenten ist es für die Landesregierung und auch die heimische Wirtschaft eine positive Nachricht. Es lohnt sich noch in Baden-Württemberg zu investieren. Park-Patriarch Roland Mack hat sich vor, während und nach der Feier weder über die Energiepreise noch über hohe Lohnkosten oder die Bürokratie beklagt. Wir schaffen also doch noch etwas, dass selbst im Ausland auf Wohlwollen stößt.

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