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Baden-Württemberg ist die Region mit den meisten Forschungsaktivitäten in Europa

In Baden-Württemberg arbeitet mehr 200.000 Menschen in Forschung und Entwicklung.
IMAGO/Westend61/Christian Vorhofer)Fellbach. Trotz der Strukturkrise in der Wirtschaft in Baden-Württemberg bleibt das Land die innovationsstärkste Region in der Europäischen Union, zumindest bis 2023. Denn in diesem Jahr wurden 5,6 Prozent des nominalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert, wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte. In Südösterreich, der europäischen Nummer zwei, lag die FuE-Quote bei 4,7 Prozent. In Rheinland-Pfalz als deutscher Nummer zwei wurden 3,6 Prozent des BIP für Forschung und Entwicklung ausgegeben, in Bayern 3,4 Prozent.
Wirtschaft trägt mehr als 80 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsausgaben
Obwohl die Wirtschaft bereits 2023 mit Problemen zu kämpfen hatte, stemmte sie hierzulande 83 Prozent der FuE-Investitionen. Staatliche Stellen trugen acht, Hochschulen neun Prozent bei. Im Bundesdurchschnitt leistet die Wirtschaft nur 68 Prozent der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.
Mit Ausgaben von über 35 Milliarden Euro bestritt der Südwesten mehr als ein Viertel der Investitionen für FuE in ganz Deutschland. Fast ebenso groß ist der Anteil der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung 204.000 Menschen arbeiten in Baden-Württemberg in diesem Bereich, bundesweit sind es 824.000.