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Konjunkturumfrage

Das Handwerk in Baden-Württemberg sieht erste Zeichen für einen Aufschwung

In der aktuellen Konjunkturumfrage von Handwerk Baden-Württemberg ist die Hoffnung auf bessere Geschäfte im ersten Quartal etwas weiter verbreitet als noch vor einem Jahr. Vor allem im Bauhauptgewerbe hellt sich die Stimmung deutlich auf.
Person mit Gehörschutz hält Wasserwaage an Wand mit Fliesen und Laserlinie.

Im Bauhandwerk haben sich die Erwartungen zur Wirtschaftsentwicklung zum Jahreswechsel deutlich verbessert.

ZDH/Edouard Marano)

Stuttgart. Zum Jahresauftakt blickt das Handwerk in Baden-Württemberg vorsichtig optimistisch auf die kommenden Monate. Für das erste Quartal erwarten 20 Prozent der Betriebe eine Verbesserung ihrer Geschäftslage, vor einem Jahr waren es nur knapp 16 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte gaben in der Konjunkturumfrage von Handwerk BW an, dass sie von einer gleichbleibenden wirtschaftlichen Situation ausgehen.

„Damit aus vorsichtigem Optimismus echte Zuversicht wird, muss die Politik ihren Teil beitragen“, sagte der Präsident des Handwerksspitzenverbands, Rainer Reichhold. Als wesentliche Punkte nannte er den „Abbau von Bürokratie, faire Wettbewerbsbedingungen, Unterstützung bei Betriebsnachfolgen sowie verlässliche Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Wohnungsbau.“ Dies müsse eine künftige Landesregierung nach der Wahl rasch angehen.

Betrieb rechnen in Summe mit einem Wachstum von einem Prozent

Deutlich gewachsen ist die Zuversicht im Bauhauptgewerbe. Hatten Ende 2024 nur zehn Prozent erwartet, dass sich ihre Geschäfte bessern, sind es nun mit 19 Prozent fast doppelt so viele. Dahinter steht die Hoffnung nach Einschätzung von Handwerk BW, dass die zuletzt leicht anziehenden Baugenehmigungen wieder zu mehr Aufträgen führen.

Die konkreten Erwartungen für das Jahr 2026 sind allerdings im Handwerk insgesamt recht verhalten. Die Unternehmen rechnen im Durchschnitt lediglich mit einem Umsatzzuwachs von einem Prozent.

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