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Finanzierungsspezialist

Grenke steigert Gewinn trotz schwachen Leasinggeschäfts

Trotz sinkendem Neugeschäft und gestiegener Schadenquote legt Grenke beim Gewinn zu. Was das Unternehmen für die kommenden Monate erwartet.
Text "GRENKE" groß auf einem Bildschirm, unscharfer Hintergrund.

Das Leasingneugeschäft von Grenke ging im zweiten Quartal im Jahresvergleich um ein Prozent auf 858,5 Millionen Euro zurück.

IMAGO/imageBROKER/Timon Schneider)

Baden-Baden. Das Neugeschäft des Leasingspezialisten Grenke schwächelt etwas. Das Leasingneugeschäft ging im zweiten Quartal im Jahresvergleich um ein Prozent auf 858,5 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen in Baden-Baden mitteilte. Grenke sprach von einer herausfordernden Marktlage. Neben dem Zeitverzug zwischen Marktzinsen und eigenen Konditionen belasteten auch erwartete höhere Ausfälle im ersten Halbjahr.

Im zweiten Quartal hatte Grenke mit höheren Ausgaben für Unternehmenspleiten zu kämpfen, die Schadenquote stieg von 1,7 auf 2,1 Prozent. Unter dem Strich machte Grenke aber mit 17,1 Millionen Euro gut 7 Prozent mehr Gewinn als ein Jahr zuvor. Chef Sebastian Hirsch bestätigte die Jahresprognose.

Grenke ist ein Finanzdienstleister, der sich auf Leasingangebote für kleine und mittlere Unternehmen spezialisiert hat. Im Hauptgeschäft werden vor allem Verträge mit einem relativ kleinen Umfang finanziert. Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden damit, Büroausstattung wie Laptops, Kopierer und Drucker zu nutzen, ohne sie direkt kaufen zu müssen. (dpa/lsw)

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