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Beginn des neuen Ausbildungsjahrs: Kfz-Mechatroniker ist Ausbildungsfavorit

Beliebt bei den Männern war im vergangenen Jahr der Kfz-Mechatroniker. Junge Frauen interessieren sich eher für Gesundheitsberufe.
IMAGO/Funke Foto Services)Stuttgart . Was wählen junge Menschen, wenn sie eine Ausbildung beginnen? Bei den Männern stand 2025 der Kraftfahrzeugmechatroniker mit 2833 neuen Ausbildungsverträgen ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Dahinter folgten der Industriemechaniker (1990) sowie der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (1888).
Junge Frauen interessieren sich eher für Gesundheitsberufe. Hier führten die Medizinische Fachangestellte (2621 Neuabschlüsse), die Zahnmedizinische Fachangestellte (2183) und die Kauffrau für Büromanagement (2054) das Ranking an. Diese Zahlen hat das Statistische Landesamt Baden-Württemberg jetzt veröffentlicht.
Insgesamt wurden im vergangenen Jahr landesweit 65.894 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Knapp zwei Drittel davon entfielen auf Männer (41.484), gut ein Drittel auf Frauen (24.410).
Dabei gibt es beim Verdienst deutliche Unterschiede. Die durchschnittliche Ausbildungsvergütung (Median) lag im ersten Lehrjahr bei 1.090 Euro brutto im Monat. Im zweiten Jahr stieg sie auf 1.182 Euro, im dritten Ausbildungsjahr auf 1.269 Euro.
Öffentlicher Dienst zahlt am besten
Am besten bezahlt wurden Auszubildende im öffentlichen Dienst. Dort erhielten Berufsanfänger im ersten Lehrjahr durchschnittlich 1218 Euro brutto. Es folgten Industrie und Handel mit 1.127 Euro. Deutlich weniger gab es im Handwerk: Hier lag die Vergütung bei durchschnittlich 1.019 Euro. Spitzenreiter war der Ausbildungsberuf Bankkauffrau/-kaufmann mit durchschnittlich 1.268 Euro. Das Schlusslicht bildete das Friseurhandwerk mit lediglich 682 Euro brutto im Monat.
Entscheidend sind aber auch die Verdienstsprünge im Verlauf der Ausbildung. Die gab es besonders bei Zimmerern: Während sie im ersten Ausbildungsjahr brutto noch 1.080 Euro verdienten, steigerte sich ihr Einkommen im zweiten und dritten Ausbildungsjahr auf 1.300 Euro beziehungsweise 1.550 Euro. Damit verdienten sie schließlich mehr als in allen anderen Top-20-Ausbildungsberufen.