Städtisches Wohnungsunternehmen forciert Neubau in Heidelberg

Im Heidelberger Hospital-Quartier wurden nach zwei Jahren Bauzeit die ersten 191 Wohnungen fertiggestellt.
GGH Heidelberg/C. Buck)Heidelberg. Die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz Heidelberg (GGH) hat trotz der allgemeinen Krise im Wohnungsbau den Gewinn im vergangenen Jahr gesteigert und den Neubau ausgeweitet. Wie die kommunale Unternehmensgruppe jetzt mitteilte, stieg das Ergebnis auf 10,3 Millionen Euro nach 8,8 Millionen Euro im Jahr 2024. Und 2025 wurden 133 Wohnungen fertiggestellt, im Jahr zuvor waren es nur 42 gewesen.
Die positive wirtschaftliche Entwicklung stärke die finanzielle Leistungsfähigkeit der GGH und schaffe die Grundlage für weitere Investitionen in Wohnungsbau, Quartiersentwicklung und kommunale Infrastruktur, erklärt GGH-Geschäftsführer Peter Bresinski. Der Heidelberger Wohnbau-Chef ist auch Präsident des Verbandes baden-württembergischer Wohnungs- und Immobilienunternehmen.
1500 Wohnungen im Bau oder geplant
In den kommenden Jahren will das städtische Heidelberger Unternehmen seine Neubauaktivitäten noch deutlich ausweiten. Derzeit befänden sich rund 1500 Wohnungen entweder im Bau oder in Planung, heißt es in einer Mitteilung. Aktuell verfügt die GGH über 7483 Wohnungen und ist damit eine der mittelgroßen kommunalen Wohnungsgesellschaften im Land. Die größten sind die GBG Wohnen Mannheim und die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft, die um die 20.000 Wohnungen in ihrem Bestand haben.
Die durchschnittliche Nettokaltmiete der GGH betrug 2025 7,98 Euro pro Quadratmeter und liegt damit weiterhin deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete. Rund 62 Prozent des Wohnungsbestands werden nach Unternehmensangaben für weniger als acht Euro pro Quadratmeter vermietet.
Den vollständigen Geschäftsbericht 2025 finden Sie hier