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Autobranche

Zulieferer Mahle erleidet Umsatz- und Gewinnrückgang 

Der Autozulieferer Mahle verzeichnet Rückgänge beim Umsatz und Gewinn. Operativ sehen sich die Schwaben dennoch auf einem guten Weg - warum?
Graues Gebäude mit „MAHLE“-Logo, davor Mercedes-Stern und drei Fahnen.

Mahle. Autozulieferer Stuttgart.

IMAGO/Arnulf Hettrich)

Stuttgart. Der Autozulieferer Mahle hat im vergangenen Jahr einen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet. Dennoch sieht sich der Konzern auf einem guten Weg. Die Strategie mit dem Fokus auf Elektrifizierung, Thermomanagement und Verbrennungsmotoren funktioniere, hieß es laut Mitteilung. „Mahle ist auf dem Weg zu profitablem Wachstum“, sagte Mahle-Chef Arnd Franz demzufolge in Stuttgart.

2025 ging der Umsatz von 11,68 Milliarden Euro im Vorjahr auf rund 11,26 Milliarden Euro zurück. Das Konzernergebnis sank von 22 Millionen Euro auf 20 Millionen Euro, was einem Rückgang von neun Prozent entspricht. Damit hat Mahle das dritte Jahr in Folge schwarze Zahlen geschrieben, nach zuvor mehreren Jahren mit Verlusten.

Anspruchsvolles Geschäftsjahr

Geopolitische Unsicherheiten, erhöhte Energiekosten, starke Währungsschwankungen, rückläufige oder stagnierende Märkte sowie ein intensiver Wettbewerb, besonders mit China, hätten 2025 zu einem weiteren anspruchsvollen Geschäftsjahr gemacht, hieß es. Erhebliche Rückstellungen für Restrukturierungen hätten zudem das Ergebnis belastet.

Operativ habe Mahle sein Ergebnis im vergangenen Jahr hingegen verbessert. Das um Einmal- und Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von 347 Millionen Euro auf 442 Millionen Euro.

Zum Ende des vergangenen Jahres beschäftigte Mahle laut Mitteilung weltweit 64.242 Menschen und damit 3466 weniger als im Vorjahr – ein Rückgang von gut fünf Prozent. Der Konsolidierungsdruck bleibe hoch. Aktuell senke Mahle die indirekten Kosten in der Verwaltung und Entwicklung, insbesondere in Europa und Nordamerika, hieß es. (dpa/lsw)

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