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Neues

Mit dem Mediaguide durch das Haus der Geschichte
In diesem Jahr feiert das Haus der Geschichte in Stuttgart seinen 25. Geburtstag. Anlass genug für den Förderverein 200.000 € in ein Projekt zu investieren, das im Land Maßstäbe setzt. Ab Ende April können Besucherinnen und Besucher ab zehn Jahren mit einem Mediaguide selbstständig durch die Ausstellung wandern und sich zu Exponaten in Form von Bildern und Videos Hintergrundinformationen abrufen. Dabei erfahren sie auch mehr über deren Geschichte und Inszenierung. In Deutsch, Englisch und Französisch kann man so hinter die Kulissen des Museums blicken. Die 80 Geräte, die über W-Lan-Technologie gesteuert werden, können an der Kasse gegen eine Gebühr von 4 € und Pfandhinterlegung ausgeliehen werden.

Setzen, Sechs!
Vom 29. April bis zum 15. Juli ist das Schulmuseum Obersulm-Weiler zu Gast im Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“ Eppingen. Mit der Ausstellung „Setzen, Sechs!“ präsentiert das Schulmuseum im Eppinger Museum zahlreiche Exponate, die die Entwicklung der Schulgeschichte in den vergangenen Jahrhunderten darstellen. In einer inszenierten alten Schulstube findet sich Schulinventar und Unterrichtsmaterial aus der Zeit von 1850 bis 1930. Das Schulmuseum selbst ist das größte seiner Art in Baden-Württemberg und wurde in den letzten Jahren großzügig erweitert.
„Setzen, Sechs“
Ausstellung des Schulmuseums Obersulm-Weiler im Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“ Eppingen
29. April bis 15. Juli 2012

Die Humpis in Genua
Die Große Ravensburger Handelsgesellschaft unter der Leitung der Familie Humpis gehörte im späten Mittelalter zu den erfolgreichsten europäischen Großhandelsunternehmen. Eine ihrer wichtigsten Niederlassungen befand sich in Genua. In der Sonderausstellung "Die Humpis in Genua" begleiten die Besucher die Humpis in die geschäftige Atmosphäre der Hafenstadt und schauen den Kaufleuten beim Handel mit Luxusgütern über die Schulter.
Die Kaufleute des Mittelalters und ihre Handelswaren gibt es schon lange nicht mehr. Doch ihre unglaublichen Geschichten von Mut, Geschäftssinn und Reichtum sind bis heute erhalten geblieben. Ebenso wie die faszinierende Hafenstadt Genua mit ihren Kulturdenkmalen aus dem Mittelalter. Die inszenierte Ausstellung entführt den Besucher in das mittelalterliche Genua, lässt ihn an sechs zentralen Stationen anhalten und erzählt die ungewöhnliche Erfolgsgeschichte der Humpis in der pulsierenden Handelsstadt des Mittelalters. Dort hatte die Gesellschaft über lange Perioden nahezu eine Monopolstellung. Ab 1440 lässt sich in Genua kaum ein deutscher Kaufmann nachweisen, der nicht der Ravensburger Handelsgesellschaft angehörte. Die Seerepublik mit ihrem Mittelmeerhafen hatte für die Ravensburger zentrale Bedeutung: Von Genua aus versorgte die Gesellschaft die expandierende oberitalienische Wolltuchindustrie mit ihrem begehrtesten Rohstoff, der Merino-Wolle. In kurzer Zeit wurden die Ravensburger zu einem der dominierenden Akteure auf diesem Markt. Von Genua erfolgte auch der Handel mit wertvollen genuesischen Seidenstoffen wie Samt, Damast und Brokat auf große Messen und in die Levante, den östlichen Mittelmeerraum.
„Die Humpis in Genua“
Ausstellung im Museum im Humpis-Quartier Ravensburg
28. April bis 23. September 2012

Ausstellung zu Alltag zwischen den Weltkriegen
Der Seminarkurs der Kaufmännischen Schule zeigt im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim vom 24. Mai bis zum 15. Juli eine Ausstellung unter dem Titel „Alltag zwischen den Weltkriegen. Die Geschichte einer Mergentheimer Familie 1914-1945“. Darin wird das Alltagsleben der Familien Mann und Deeg zwischen 1914 und 1945 vorgestellt. Unterteilt in drei Themenbereiche werden verschiedene Alltagsbereich der Familie beleuchtet. Die Fülle der Exponate reicht von einer über 100 Jahre alten Nähmaschine über ein Hochzeitskleid aus den 1920er Jahren, alten Schulsachen bis hin zu einem Rundschreiben der NSDAP und verschiedenen Kriegsauszeichnungen. Anhand der aus Neunkirchen stammenden Familie wird das Zeitgeschehen eindrucksvoll nachvollzogen. Am 26. Mai führen Schülerinnen durch die Ausstellung.
„Alltag zwischen den Weltkriegen. Die Geschichte einer Mergentheimer Familie 1914-1945“
Ausstellung im Deutschordensmuseum Bad Mergentheim
24. Mai bis 15. Juli 2012

