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Kulturhauptstadt

Kulturhauptstadt-Bewerbung von Heidelberg noch nicht ad acta gelegt

Heidelberg prüft weiter eine Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt und will im Oktober über das weitere Vorgehen entscheiden. Beauftragter der Bewerbung ist Peter Spuhler, der im Dezernat von Oberbürgermeister Eckart Würzner (parteilos) arbeitet.
Beleuchtetes Schloss auf Hügel bei Nacht, Stadt im Hintergrund, blauer Himmel.

In diesem Jahr sind Trenčín in der Slowakei und Oulu in Finnland Kulturhauptstadt in Europa. Auch Heidelberg möchte europäische Kulturhauptstadt werden, das wäre allerdings erst im Jahr 2034 möglich.

Staatliche Schlösser und Gärten)

Heidelberg. Im vergangenen Jahr waren Chemnitz und Nova Gorica an der slowenisch-italienischen Grenze Kulturhauptstadt Europas, in diesem Jahr sind es Trenčín in der Slowakei und Oulu in Finnland. Auch Heidelberg will Europäische Kulturhauptstadt werden. Trotz massiver Sparmaßnahmen, die für die kommenden Jahre beschlossen wurden, will die Stadt erst im Herbst dieses Jahres darüber entscheiden, wie es weitergehen soll.

Deutschland kann sich frühestens 2034 wieder bewerben

Für Deutschland bietet sich frühestens 2034 wieder die Gelegenheit, sich mit einer Stadt zu bewerben. Seit 2023 verfolgt die Stadt Heidelberg, die seit 2014 den Titel Unesco City of Literature trägt, das Ziel, Europäische Kulturhauptstadt zu werden. 2023 wurde auch Peter Spuhler, ehemals Intendant des Heidelberger Stadttheaters, danach umstrittener Generalintendant des Badischen Staatstheaters, zum „Beauftragten für die Bewerbung Europäische Kulturhauptstadt“ ernannt. Verortet ist er als Stabstelle im Dezernat des Oberbürgermeisters Eckart Würzner (parteilos) . Weiter im Team ist die Heidelberger Kulturdezernentin Martina Pfister und die Kulturamtsleiterin Andrea Edel.

Auch in der Kultur wird gekürzt

Doch Heidelberg muss, wie die meisten anderen Kommunen, sparen, auch in der Kultur wird gekürzt. Inwiefern also die Stadt die Idee, sich als Europäische Kulturhauptstadt zu bewerben, weiterverfolgen kann, muss der Gemeinderat im kommenden Oktober entscheiden. Die Sachmittel der Stabstelle wurden allerdings bereits um 20 000 Euro gekürzt.

Nach Angaben des SWR wurde in den vergangenen Monaten eine Analyse der Heidelberger Kulturlandschaft erstellt. Die Resultate sollen ebenfalls 2026 als digitale Kulturlandkarte online gehen und kontinuierlich erweitert werden, da die gesamte Region einbezogen werden soll.

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