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Arbeitsmarkt

Mehr junge Menschen ohne Arbeit

Die Arbeitslosenquote insgesamt bleibt stabil bei 4,8 Prozent. Während die Zahl der Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat insgesamt sogar leicht zurück gegangen ist, nimmt die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen zu. Die Jugendarbeitslosenquote ist im Februar von 3,8 Prozent auf 4 Prozent gestiegen. 
Fassade der Agentur für Arbeit mit Logo auf grauen Kacheln.

Rund 30 Prozent der arbeitslosen jungen Menschen haben nach Angaben der Regionaldirektion eine abgeschlossene Berufsausbildung, drei Prozent haben einen akademischen Abschluss.

IMAGO/Revierfoto)

Stuttgart. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Februar im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken. Nach Angaben der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit ist ein solcher Rückgang saisonal bedingt im Februar üblich. dennoch verharrt die Arbeitslosigkeit mit 4,8 Prozent im Südwesten weiter auf hohem Niveau.

Auffällig ist, dass sie Zahl der arbeitslosen jungen Menschen unter 25 Jahren steigt. Die Arbeitslosmeldungen in dieser Gruppe steigen bereits seit 2022, zuletzt aber überdurchschnittlich im Vergleich zu anderen Personengruppen.

Rund 30 Prozent der arbeitslosen jungen Menschen haben nach Angaben der Regionaldirektion eine abgeschlossene Berufsausbildung, drei Prozent haben einen akademischen Abschluss. „Wer eine Ausbildung abgeschlossen hat, darf nicht am Anfang seiner Karriere scheitern. Jugendliche brauchen echte Einstiegschancen – ins Arbeitsleben nach der Ausbildung und in die Ausbildung nach dem Schulabschluss“, sagt die Chefin der Regionaldirektion, Martina Musati. Und weiter: „Fachkräftemangel und steigende Jugendarbeitslosigkeit können wir uns nicht leisten.“ Auch Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagt: „Die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit gibt weiterhin Anlass zur Sorge.“

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