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AfD-Verwandtenaffäre statt krönendem Abschluss

Als er im Dezember in den Vereinigten Staaten war, rissen sich die Medien um den AfD-Spitzenkandidaten. Jetzt ist Markus Frohnmaier wieder dort, doch die Medien schreiben über die Verwandtenaffäre.
dpa/Sipa USA/Jason Alpert-Wisnia)Ist es wirklich nur eine Medienkampagne? Oder hat Markus Frohnmaier den Bogen überspannt? Tatsache ist, dass seine halbe Familie den Kollegen in der AfD-Bundestagsfraktion zuarbeitet oder dies in der Vergangenheit getan hat. Der AfD-Spitzenkandidat meldet sich aus Washington zu Meldungen, wonach auch sein Vater bei einer Fraktionskollegin beschäftigt ist . Und zwar ausgerechnet bei Diana Zimmer, die seinen Landtagswahlkampf organisiert hat und die Frohnmaier vor einem Jahr, als Zimmer erstmals in den Bundestag gewählt wurde, unter seine Fittiche nahm. Davor hatte er dabei geholfen, dass sie einen sicheren Listenplatz bekam.
USA-Reise durch Affäre überschattet
All dies ist nicht verboten. Es hat aber ein Geschmäckle. Und es kratzt am Image einer Partei, die immer anders zu sein vorgab. Dabei war der Plan eigentlich ein anderer: Frohnmaier wollte seine Kontakte zu den US-Republikanern nutzen, um für die heimische Automobilindustrie etwas zu reißen und damit den Wahlkampf zu krönen. Stattdessen nun das.
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