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Schienenverkehr

Deutsche Bahn tauscht zwei weitere Führungskräfte im Südwesten aus

Die Personalrochaden bei der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg gehen weiter. Wie der Konzern jetzt bekannt gab, wird sowohl der Chefsessel bei der S-Bahn Stuttgart als auch bei der DB Regio Baden-Württemberg neu besetzt.
Grünes S-Bahn-Schild und rotes DB-Schild unter Glasdach.

Swohl bei der S-Bahn in Stuttgart wie auch bei DB Regio Baden-Württemberg gibt es demnächst neue Chefinnen.

dpa/DROFITSCH/EIBNER)

Stuttgart. Nach dem Wechsel an der Spitze des Großprojekts Stuttgart 21 vor wenigen Tagen dreht sich das Personalkarussell bei der Deutschen Bahn weiter. Davon sind gleich drei Großstadt-S-Bahnen und zwei Regionalgesellschaften der Bahn betroffen.

Auslöser für einen Ringtausch bei den S-Bahnen ist der Tod des langjährigen Berliner S-Bahnchefs Peter Buchner vor vier Monaten. Am 1. April soll seine Position der derzeitige Münchner S-Bahnchef Heiko Büttner übernehmen. Der derzeitige Stuttgarter S-Bahn-Chef Matthias Glaub wechselt in die bayerische Landeshauptstadt.

Die Leitung der S-Bahn in Stuttgart wird dann Nina Hutwagner übernehmen. Sie ist seit 15 Jahren beim Staatskonzern. Sie verantwortet derzeit in Frankfurt als Leiterin Fahrplan und Verkehrsleitung die bundesweite Zugverkehrssteuerung im Fernverkehr. Durch die Vorreiterrolle des Fernverkehrs beim Einsatz von ETCS auf den Schnellfahrstrecken verfüge die neue S-Bahn-Chefin zudem über umfassende Expertise für die anstehende Umstellung auf den digitalen Knoten Stuttgart, wie seitens der Deutschen Bahn betont wird.

Frauen für die Chefsessel von S-Bahn und DB Regio

Und auch die DB Regio Baden-Württemberg wird künftig von einer Frau geführt.  Heike Junge-Latz folgt auf Markus Kaupper. Der geht nach wenigen Monaten in Schwaben als Vorsitzender der Regionalleitung NRW nach Düsseldorf. Er folgt dort auf Frederik Ley, der zum Jahresanfang zum Vorstand DB Regio Straße berufen worden war. 

Junge-Latz war bis Dezember Vorständin für Anlagen- und Instandhaltungsmanagement der DB Infra-Go. Im Zuge der Neuaufstellung der Infrastrukturtochter verlor sie ihren Job dort und darf nun im Regionalverkehr weitermachen.

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