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Tarifkonflikt

Verdi ruft zu zweitägigem Warnstreik im Ulmer Nahverkehr auf

Vor der zweiten Verhandlungsrunde will die Gewerkschaft den Druck auf den Arbeitgeber erhöhen. SWU mobil und SWU Verkehr sollen zwei Tage lang bestreikt werden. Fahrgäste müssen umplanen.
Weiße Fahne mit rotem Logo und Text "ver.di" weht im Freien an einem Zaun.

Mit dem Warnstreik will die Gewerkschaft Verdi den Druck auf den Arbeitgeber vor der zweiten Verhandlungsrunde deutlich erhöhen.

IMAGO/Marc John)

Ulm. Im öffentlichen Nahverkehr in Ulm müssen Fahrgäste zu Beginn der kommenden Woche mit Ausfällen und Verzögerungen rechen. Die Gewerkschaft Verdi hat für Montag und Dienstag zu einem zweitägigen Warnstreik beim kommunalen Anbieter SWU mobil aufgerufen. Damit will sie nach eigenen Angaben den Druck auf den Arbeitgeber vor der zweiten Verhandlungsrunde deutlich erhöhen.

Verdi rechnet damit, dass Busse und Bahnen des Fahrdienstes an beiden Tagen in Ulm und Umgebung weitestgehend ausfallen, wie bereits am ersten Warnstreiktag am 29. März. Auch betroffen von diesem Warnstreik sei die SWU Verkehr, deren Fahrerinnen und Fahrer zum Solidaritätsstreik aufgerufen sind. Für Beschäftigte anderer Gesellschaften der Stadtwerke Ulm gibt es den Angaben nach keinen Warnstreik-Aufruf.

Die Gewerkschaft fordert in der laufenden Tarifrunde eine Fahrdienstzulage von 13 Prozent, fünf Prozent Nahverkehrszuschlag sowie eine Lehrfahrerzulage von zehn Euro. Die Arbeitgeberseite hat bislang kein Angebot vorgelegt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 16. April angesetzt. (dpa/lsw)

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