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Schlosstheater

Fachleute diskutieren Geschichte, Gestaltung und die Nutzung von Bühnendekorationen

Internationale Tagung zu historischen Raritäten in Marbach am 15. und 16. Mai
Drei Personen in futuristischen Kostümen, zwei mit Helmen, eine im roten Umhang.

Kultur Foto: Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg

Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg )

Ludwigsburg. Die internationale Tagung „Der Bühnendekorationsfundus im Schlosstheater Ludwigsburg“ rückt von Donnerstag, 14. Mai, bis Samstag, 16. Mai, die Sammlung an historischen Bühnendekorationen in den Fokus. Im Residenzschloss Ludwigsburg diskutieren Fachleute aus verschiedenen Ländern ihre Geschichte, Gestaltung und Nutzung. Die Tagung ist öffentlich und umfasst neben den Fachvorträgen auch Führungen und eine musikalische Bühnenwandlung am Abend. Eine Anmeldung ist bis 6. Mai erforderlich.

Im Fokus stehen etwa die Entwicklung und künstlerische Gestaltung des Ludwigsburger Fundus, die Rolle des Dekorationswesens im höfischen Bühnenbetrieb und die Wechselwirkung zwischen den theatralen Künsten unter Einbezug des europäischen Kontextes.

Weit über die Grenzen des Herzogtums hinaus bekannt

Die Geschichte: In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erreichte das württembergische Theater ein Niveau, dass es weit über die Grenzen des Herzogtums hinaus bekannt machte. Selbst Giacomo Girolamo Cassanova rühmte den Hof Herzog Carl Eugens enthusiastisch als den „glänzendsten von ganz Europa“.

Das Schlosstheater Ludwigsburg ist bis heute ein Zeugnis dieser Zeit – nicht nur durch die größtenteils im Original erhaltene Bühnenmaschinerie. Auch der Fundus historischer Bühnendekorationen, die unter Herzog Carl Eugen und König Friedrichs I. entstanden, gibt seltene Einblicke in die Vergangenheit.

Veranstaltet wird die Tagung von den Staatlichen Schlössern und Gärten Baden-Württemberg in Kooperation unter anderem mit der Fachhochschule Nordwestschweiz, der Schola Cantorum Basiliensis und der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. (sta)

Ein historisches Bühnenbild des Schlosstheaters. Foto: SSG/Dieter Jager
Andrea Trajanoska)

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