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Stuttgart 21

Nopper: Stuttgart-Rosenstein wird weiter geplant

Die erneute Verzögerung bei Stuttgart 21 bremst auch die Entwicklung des Rosensteinquartiers. An den Plänen für das neue Wohn- und Arbeitsquartier will die Stadt Stuttgart dennoch festhalten.
Hauptbahnhof mit vielen Gleisen, Zügen und Baukränen, im Hintergrund Stadt und Hügel.

Das heutige Gleisvorfeld am Stuttgarter Hauptbahnhof kann erst bebaut werden, wenn der Tiefbahnhof in Betrieb ist.

Arnulf Hettrich)

Stuttgart. Die Stadt Stuttgart will die Planungen für Stuttgart-Rosenstein fortsetzen. Das bestätigte Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) nach der Sitzung des Stuttgart-21-Lenkungskreises am Freitag. Die erneute Verzögerung bei Stuttgart 21 werde jedoch auch die Entwicklung des Quartiers bremsen. Der Beginn des Projekts werde sich voraussichtlich um fünf Jahre verschieben, sagte Nopper.

Nach Bekanntwerden der erneuten Verzögerung bei Stuttgart 21 hatte die Stadt zunächst auf die Sitzung des Lenkungskreises verwiesen und eine Stellungnahme erst danach angekündigt. Die Gemeinderatsfraktionen von CDU und SPD/Volt sprachen sich für eine Fortführung des Städtebauprojekts und die Schaffung neuen Wohnraums aus.

Gegner des Tiefbahnhofs forderten dagegen einen Planungsstopp. Die Flächen des heutigen Gleisvorfelds würden für einen modernisierten Kopfbahnhof benötigt, da der Tiefbahnhof allenfalls als „Joker-Bahnhof“ genutzt werden könne. Zudem sei unklar, ob in einigen Jahren weiterhin Wohnraumbedarf bestehe und ob ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stünden.

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