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Eckgespräch

Festivalsommer 2026: Musik, Sonnenbrand und Sintflut

Das Southside Festival bot in diesem Jahr nicht nur musikalische Höhepunkte, sondern auch Wetterextreme. Hitze, Starkregen und Gewitter sorgten für schwierige Bedingungen – und zwangen sogar eine Band zum vorzeitigen Abbruch ihres Auftritts.
Drei Personen vor einer Bühne mit gelbem Scheinwerferlicht.

Das Southside Festival im Juni dauerte vier Tage, von Donnerstag bis Sonntag.

imago images/imagebroker)

Es ist ein bisschen wie bei Fluggesellschaften, die bei einem Unwetter keine Entschädigung zahlen: Wenn höhere Mächte am Werk sind, ist niemand verantwortlich – und alle leiden. Auch beim Southside Festival meinten es die Musikgötter mit den rund 59 000 Besuchern nicht gerade gut. Erst schickten sie Temperaturen, bei denen selbst die Bierbecher ins Schwitzen kamen, und dann eine Sintflut, die den Zeltplatz optisch näher an Venedig als an Neuhausen ob Eck brachte – nur ohne Gondeln oder Arche. Besonders bitter traf es die Band „A Day To Remember“. Deren Auftritt musste nach dem ersten Song wegen des heranziehenden Unwetters abgebrochen werden. Ein Tag zum „Remembern“ war es also durchaus – nur nicht unbedingt wegen ihres Konzerts. Die Band lieferte damit vermutlich den kürzesten Festivalauftritt, der trotzdem in Erinnerung bleiben wird. Denn ausgerechnet an diesem Abend beschlossen die Musikgötter, das Line-up kurzfristig zu erweitern. Aber nicht etwa um die Band „Green Day“, sondern um das Duo „Thunder & Lightning“. Dessen Set begann pünktlich, war ohrenbetäubend laut und sorgte dafür, dass selbst die hartgesottensten Festivalbesucher den Rückzug antraten.

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