Themen des Artikels
Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen
Alexander Föhr wird neuer Regierungspräsident in Karlsruhe

Föhr rückte für Michael Hennrich im Jahr 2023 in den Deutschen Bundestag nach.
dpa/dts-Agentur)Karlsruhe. Wechsel an der Spitze des Regierungspräsidiums Karlsruhe: Regierungspräsidentin Sylvia Felder wird von Innenminister Manuel Hagel abberufen (beide CDU). Hagel dankte Felder, die das Amt 2019 übernommen hatte, für ihre „wertvolle Arbeit der vergangenen sieben Jahre“.
Der 59-jährigen Juristin wird der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Alexander Föhr aus Heidelberg nachfolgen. „Alexander Föhr verfügt über breite Erfahrung in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik“, erklärte Hagel laut Mitteilung.
Föhr studierte Politikwissenschaft, Öffentliches Recht und Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und schloss das Studium mit dem Magister Artium ab. Anschließend arbeitete er von 2008 bis 2012 als Referent im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Heidelberg.
Die CDU stellt die Regierungspräsidenten in Karlsruhe und Tübingen
Im Jahr 2012 wechselte Föhr zur AOK Baden-Württemberg, wo er bis 2023 den Bereich Kommunikation und Politik leitete. Zum 1. März 2023 rückte er für Michael Hennrich in den Deutschen Bundestag nach und holte bei der Bundestagswahl 2025 im Wahlkreis Heidelberg die meisten Erststimmen, konnte aber wegen der Bestimmungen des neuen Wahlrechts nicht in den Bundestag einziehen. Seit 2025 ist Föhr beim Universitätsklinikum Heidelberg tätig und leitet dort das Berliner Büro.
Gemäß der Koalitionsvereinbarung stellt die CDU die Regierungspräsidenten in Karlsruhe und Tübingen, während die Grünen die Regierungspräsidien in Stuttgart und Freiburg besetzen. Das Regierungspräsidium in Karlsruhe hat rund 1800 Mitarbeitende.