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JIMplus-Studie 2026

Was wurde eigentlich aus Social-Media?

Jugendliche nutzen Soziale Netzwerke intensiv – und sehen sie zugleich immer kritischer. Die JIMplus-Studie 2026 zeigt, wie sie über Wohlbefinden, problematische Inhalte, Altersgrenzen und mögliche Verbote denken.
Vier Personen sitzen auf Holzbänken, alle schauen auf ihre Smartphones.

Soziale Netzwerke gehören für viele Jugendliche zum Alltag – zugleich blicken sie zunehmend kritisch auf ihre eigene Nutzung.

IMAGO/Elson Li)

Einst galten Facebook, später Instagram und TikTok als Orte, an denen man nichts verpassen durfte. Heute blicken viele Jugendliche erstaunlich nüchtern auf die Sozialen Netzwerke. Das zeigt die neue „JIMplus-Studie 2026“ des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest.

Jugendliche sehen soziale Netzwerke zunehmend kritisch

Zwar sind Social-Media-Plattformen inzwischen ihre wichtigste Freizeitbeschäftigung. Gleichzeitig sagt aber fast jeder Zweite, er beneide die Generationen, die ohne Soziale Netzwerke aufgewachsen sind. Geht es um das persönliche Wohlbefinden, schneiden Treffen mit Freunden oder Mannschaftssport deutlich besser ab als das Scrollen auf dem Smartphone. Problematische Inhalte wie Mobbing, Fake News oder unerwünschte Kontaktversuche durch fremde Erwachsene gehören für viele Jugendliche längst zum digitalen Alltag. Die meisten scrollen einfach weiter, nur etwa ein Viertel meldet entsprechende Inhalte der Plattform. Ein Social-Media-Verbot, wie es in einigen Ländern diskutiert wird, lehnt die Mehrheit zwar ab – auch weil es ihrer Ansicht nach leicht zu umgehen wäre. Bemerkenswert ist dennoch: 43 Prozent der 14- bis 17-Jährigen könnten sich ein solches Verbot vorstellen. Bei Youtube halten sie die Nutzung ab 12,5 Jahren für sinnvoll, bei Instagram und TikTok empfehlen sie, bis etwa 14,5 Jahre zu warten. (epd)

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