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Eine deutsch-französische Reihe über Geschlecht und Gleichheit

Das Institut Français Stuttgart in der Schlossstraße.
Institut Français Stuttgart)Stuttgart. Wie steht es um die Gleichberechtigung von Frauen in Deutschland und Frankreich? Wo bestehen strukturelle Benachteiligungen, und wie lassen sich Machtverhältnisse verändern? Diesen Fragen widmet sich das Institut Français Stuttgart mit dem vierten Kapitel der deutsch-französischen Reihe „Bekämpfung von Diskriminierung im deutsch-französischen Kontext“. Der Titel: „Geschlecht, Macht, Widerstände“. Das seit 2025 laufende Programm bringt Wissenschaft, Kunst und Zivilgesellschaft zusammen.
Eröffnet wird das Kapitel am 18. September mit der Ausstellung „Cartographies du soin“ von Ann-Josephin Dietz zum Thema Mutterschaft, am 24. September folgen unter dem Titel „Frauen im / am Fluss“ Florence Hervés Buch „Wasserfrauen“ und Evelyn Knoedler-Lepetits Dokumentarfilm „Zur Geschichte des Neckars“. Ein Höhepunkt ist am 15. Oktober der Besuch der Philosophin Corine Pelluchon. Die Professorin an der Université Gustave Eiffel verbindet politische Philosophie, Ethik, Demokratie und Ökologie.
In Stuttgart spricht sie über Feminismus und Demokratie und stellt ihr Buch „Die Macht des Weiblichen“ vor. Darin fragt sie nach einer Form weiblicher Macht, die nicht auf Dominanz und Kontrolle beruht. Weitere Veranstaltungen widmen sich Frauen in der Kunst, Diskriminierung im Film sowie Fragen von Gewalt und Selbstbestimmung. Zudem gibt es Diskussionen, Lesungen, Konzerte und weitere Veranstaltungen.
Die Reihe ist Teil der „Nacht der Ideen 2026“ des Institut Français Deutschland und wird aus Landesmitteln des Sozialministeriums finanziert.