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Denkmale

Tag des offenen Denkmals zeigt Netzwerke aus Stein und Stahl

In Rottweil ist bereits in der Nacht zuvor die Neckarline begehbar
Menschen auf Hängebrücke über Wald. Himmel teils bewölkt.

Die Neckarline in Rottweil ist die längste Hängebrücke Süddeutschlands.

IMAGO/imageBROKER/Markus Keller)

Stuttgart/Rottweil. Was haben mittelalterliche Türme, historische Brücken und eine moderne Hängebrücke gemeinsam? Sie erzählen von Verbindungen. Genau darum geht es beim Tag des offenen Denkmals am 13. September. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ stehen Bauwerke im Mittelpunkt, die Menschen, Waren und Ideen miteinander verbunden haben. Rund 900 Kulturdenkmale und archäologische Stätten öffnen demnach allein in Baden-Württemberg ihre Türen.

Der landesweite Auftakt findet bereits am 12. September, in Rottweil statt. Um 17 Uhr wird der Denkmaltag im ehemaligen Kapuzinerkloster eröffnet, ab 18 Uhr folgt die Nacht des offenen Denkmals. Mehr als 30 Denkmale in der Innenstadt sind zugänglich – darunter das Schwarze Tor und das Alte Rathaus, aber auch verborgene Orte wie der Munitionsraum der Hochbrücke oder das Dach der Kapellenkirche. Führungen, Musik und Inszenierungen beleben die historischen Schauplätze. Zum Motto passt auch die neue und 606 Meter lange Hängebrücke NECKARLINE, die den Bereich des Thyssenkrupp-Testturms mit der Innenstadt verbindet, die in dieser Nacht begangen werden kann.

Ein weiteres Highlight im Land ist etwa das SWR-Funkstudio im Park der Villa Berg in Stuttgart, ein Kulturdenkmal aus den 1950er-Jahren. Zu den Führungen durch die Räume spielt das SWR-Symphonieorchester. In Mannheim lässt sich das Erdgeschoss des Wasserturms am Friedrichsplatz besichtigen. Dort erzählt eine Schau von seiner Geschichte, zudem gibt es ein Wassertasting und eine Fotobox. Und in Ulm steht mit dem EinsteinHaus ein Bauwerk der Nachkriegsmoderne auf dem Programm, mit Führungen zur Geschichte und heutige Nutzung des 1967/68 errichteten Gebäudes. (ems)

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