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Glosse

Isch over oder: Wer die CDU jetzt noch retten könnte

Angela Merkel ist schuld. Horst Seehofer hat es immer schon gewusst. Doch der Sieger heißt Wolfgang Schäuble. Eine - Vorsicht: Glosse - nicht ganz ernst gemeinte Wahlnachlese von Michael Schwarz.
Fünf Personen bei Konferenz, Namensschilder Seehofer und Merkel sichtbar.

In inniger Parteifreundschaft verbunden (von links): Wolfgang Schäuble, Horst Seehofer und Angela Merkel.

imago stock&people)

Bei Vonovia erwägen sie, aus dem Fenster zu springen, im Adenauerhaus sind sie schon einen Schritt weiter, und ein Bayer lacht sich ins Fäustchen: Am Sonntag hat Horst Seehofer es endlich allen gezeigt. Die neue Obergrenze für die „Schwesterpartei“ lautet 4,9 Prozent. Vonovia darf genau 3000 Wohnungen behalten. Und auf der Wahlparty der Neuköllner Linken tanzt ein leibhaftiger Clanchef.

Zerstörung als parteiübergreifendes Gemeinschaftsprojekt

Die Zerstörung der CDU, einst von einem linken Youtuber begonnen, ist längst zu einem parteiübergreifenden Gemeinschaftsprojekt geworden. Und all das nur, weil die Kanzlerin in der Flüchtlingskrise nicht auf die größte Nervensäge gehört hat? Nein. Der einzige, der die gute alte Bundesrepublik hätte retten können, ist nicht mehr. Wobei: „Isch over“, hätte Wolfgang Schäuble vermutlich gesagt.

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