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Sanierung der Neckarschleuse Besigheim ist nun abgeschlossen

An der Neckarschleuse Besigheim zwischen Ludwigsburg und Heilbronn sind nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten nun wieder beide Kammern nutzbar.
wsv.de)Besigheim. Die linke Kammer der Neckarschleuse in Besigheim (Landkreis Ludwigsburg) ist seit 1955 in Betrieb. Zwar wurden 1992 die Schleusentore ausgetauscht, doch die Bausubstanz und der größte Teil der Technik stammen noch aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Eine umfassende Erneuerung war deshalb aus der Sicht der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes dringend erforderlich.
„Der Neckar ist eine wichtige Lebensader für die Wirtschaft und den Güterverkehr in Baden-Württemberg. Mit der erfolgreichen Modernisierung der Schleuse Besigheim stärken wir die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit dieser wichtigen Wasserstraße und schaffen damit gute Voraussetzungen für eine sichere und zukunftsfähige Neckarschifffahrt“, erklärte , Joachim Abratis.
Im Mittelpunkt der Baumaßnahmen stand nach Angaben des für die Sanierung zuständigen Wasserstraßen-Neubauamtes Heidelberg die Erneuerung der Tore an der linken Schleusenkammer. Am oberen Teil der Schleuse musste das Betriebs- und das Hochwassertor ersetzt werden, am unteren Teil wurde das bisher zweiteilige Schleusentor zu einem einteiligen Tor umgebaut. Die zwischen elf und 62 Tonnen schweren Stahltore wurden über den Wasserweg von Brake nördlich von Bremen nach Besigheim transportiert. Vor Ort wurden sie mithilfe eines Schwimmkrans eingebaut.
Arbeiten kosteten rund 16 Millionen Euro
Im Rahmen der Instandsetzungsarbeiten wurde auch die Antriebs-, Steuerungs- und Nachrichtentechnik ersetzt. Zudem seien die auch die Verbindungsstege umgebaut worden sowie vor dem Untertor eine neue Stoßschutzeinrichtung angebracht worden. Zudem wurde die Beleuchtung der kompletten Schleusenanlage einschließlich der Vorhäfen erneuert.
Die Kosten der Modernisierung belaufen sich dem Generalunternehmer, der Hermann Maschinenbautechnologie aus Weiden in Bayern, zufolge auf rund 16 Millionen Euro. Die geplante Bauzeit von vier Jahren sei eingehalten worden, lobte Abratis.