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Offenburg entscheidet in der Stichwahl zwischen Benz und Christ

Tobias Benz (links) und Julian Christ treten am 25. Oktober in der zweiten Runde der Oberbürgermeisterwahl in Offenburg gegeneinander an.
Pressefoto/Jigal Fichtner (links); privat (rechts))Offenburg. Die Oberbürgermeisterwahl in Offenburg geht in die zweite Runde. Beim ersten Wahlgang am vergangenen Sonntag konnte keiner der sieben Bewerber über 50 Prozent der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen. Die meisten Wähler entschieden sich für den Bürgermeister Grenzach-Wyhlens (Kreis Lörrach), Tobias Benz . Der Christdemokrat erzielte 45,4 Prozent der Stimmen. Neben ihm wird als zweitbester Kandidat Julian Christ mit 27,2 Prozent der Stimmen in die zweite Runde am 25. Oktober gehen. Christ ist SPD-Bürgermeister in Gernsbach (Kreis Rastatt).
Damit sind die beiden Bürgermeister im Kandidatentableau weitergekommen. Drittbester wurde der Offenburger Arzt und Stadtrat Fritz Düker mit 9,1 Prozent der Stimmen. Düker wurde während der Corona-Pandemie bekannt für seine Atteste, die er zur Befreiung von der Maskenpflicht ausstellte. Zuletzt wurde der 56-Jährige vom Amtsgericht Offenburg zu 130 Tagessätzen verurteilt. Für den Manager Ulrich Albicker votierten 7,6 Prozent der Wähler, für den Politikstudenten Okan Altun 5,9 Prozent. Burda-Mitarbeiter Emanuel Rohr (3,1 Prozent) und die Gastronomin Yasemin Tondo (1,6 Prozent) hatten ebenfalls keine Chance.
Keine 50 Prozent bei der Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung lag im ersten Durchgang bei 45,8 Prozent. Wahlberechtigt waren 46.354 Offenburgerinnen und Offenburger. Nicht mehr angetreten ist der bisherige Amtsinhaber Marco Steffens. Der Christdemokrat hatte im Frühjahr überraschend seinen Rückzug angekündigt.