Themen des Artikels

Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen

Ausbildung

Azubis kämpfen laut Umfrage mit Druck und Geldsorgen

Leistungsdruck, Geldsorgen und private Belastungen: Eine DGB-Umfrage zeigt, womit viele Auszubildende in Baden-Württemberg kämpfen.
Person in gelber Jacke mit der Aufschrift "AZUBI".

Viele Auszubildende in Baden-Württemberg stehen psychisch unter Druck: Laut DGB-Jugend fühlen sich 68 Prozent belastet. Auch finanzielle Sorgen spielen eine große Rolle.

IMAGO/Florian Gaertner)

Stuttgart. Viele junge Menschen fühlen sich in Baden-Württemberg während ihrer Ausbildung belastet. Das geht aus einer in Stuttgart veröffentlichten Umfrage unter 1030 jungen Leuten für den Ausbildungsreport der DGB- Jugend hervor. Demnach fühlen sich über zwei Drittel (68 Prozent) der Befragten psychisch unter Druck. Gründe für die psychische Belastung sind demnach Leistungs-, Zeit- und Verantwortungsdruck sowie Personalmangel im Ausbildungsbetrieb.

Nach Angaben der DGB-Jugend nennt jeweils rund ein Fünftel der Befragten einen dieser Faktoren. Hinzu kommen der Mitteilung zufolge gleichfalls private Belastungen. Am meisten Sorgen bereiteten den Auszubildenden hier ihre finanzielle Situation und ihre aktuelle Wohnsituation. Weniger als ein Drittel könne demnach sehr gut selbstständig von der Ausbildungsvergütung leben. 30 Prozent könnten es jedoch gar nicht, teilte die DGB-Jugend weiter mit. Etwa ein Drittel erhält laut Mitteilung zusätzliche finanzielle Unterstützung von den Eltern (32,4 Prozent) und ein Fünftel geht neben der Ausbildung einem Nebenjob nach.

Der Umfrage zufolge bewerten 62 Prozent der Befragten ihre Ausbildung positiv. Das seien neun Prozent weniger als noch vor zwei Jahren. Der Ausbildungsreport ist eine jährliche bundesweite Erhebung der DGB- Jugend. Dafür wurden im Land in den zwölf Monaten bis Mai 2026 insgesamt 1030 Auszubildende in 26 Ausbildungsberufen befragt. Das Alter der Befragten reichte von unter 18 Jahren und ging bis 26 Jahre und älter. Der Schwerpunkt der Befragung liegt in diesem Jahr auf der mentalen Gesundheit. (dpa/lsw)

Nutzen Sie die Vorteile unseres

Premium-Abos. Lesen Sie alle Artikel aus Print und Online für

0 € 4 Wochen / danach 219 € jährlich Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg Jetzt abonnieren

Lesen Sie auch