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Aus dem Landtag

„Alle Zeichen sind auf Abriss“: AfD stellt Innovationspolitik des Landes infrage

Mit scharfen Angriffen auf die Landesregierung hat die AfD die erste Aktuelle Debatte der neuen Legislaturperiode geprägt. Im Mittelpunkt standen Hochschulen, Forschung und Gründungskultur. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski verteidigte die wissenschaftliche Freiheit und die Innovationskraft Baden-Württembergs.
Frau spricht am Rednerpult des Landtags von Baden-Württemberg.

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne) weist die Kritik der AfD zurück und betont die bundesweite Spitzenstellung Baden-Württembergs bei Innovation, Forschung und Hochschulentwicklung.

IMAGO/Arnulf Hettrich)

Bereits die erste Aktuelle Debatte der 18. Legislaturperiode hat sich über die Stellung der Hochschulen in Baden-Württemberg sowie die Bedeutung von Forschung und Gründungskultur eine grundsätzliche Auseinandersetzung mit der „Alternative für Deutschland“ (AfD) entwickelt.

AfD kritisiert Forschungs- und Gründerförderung

Ihre Redner erhoben schwere Vorwürfe gegen die Landesregierung. Uwe von Wangenheim sprach von „grüner Planwirtschaftsromantik“ und dem Versuch, Gründergeist mit der Gießkanne herbeizufördern. Christian Köhler nannte den von den Grünen beantragten Tagesordnungspunkt einen Ausdruck „der wirtschaftspolitischen, klimabesessenen Transformationsbesoffenheit“, während die Wirtschaft in den grünen Tod stürze: „Alle Zeichen sind auf Abriss.“

Olschowski verteidigt den Innovationsstandort

Wissenschaftsministerin Petra Olschowski (Grüne) lobte dagegen die offene Hochschulstruktur, die wissenschaftliche Freiheit in der Forschung und die finanzielle Ausstattung als „so gut wie in keinem anderen Land in Deutschland“. Baden-Württemberg sei Innovationsmotor, auf Platz eins bundesweit und Platz drei in der Welt, „da können Sie erzählen, was sie wollen“, so Olschowski an die beiden neuen AfD-Abgeordneten gerichtet.

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