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Social Media: Wie man eine Verbindung zur Community herstellt - Teil 1

07.05.2021 
Redaktion
 
Foto: dpa/ DPPI Media | ROB PRANGE

Besondere Arten von Ereignissen wie Hochgefühl und Erkenntnis können als Grundlage genutzt werden, um passende Inhalte zu kreieren und eine Verbindung zur Community herzustellen, sagt Vey. Foto: dpa/ DPPI Media | ROB PRANGE

STUTTGART. Einer der Kernpunkte in der Social-Media-Arbeit ist es, eine Verbindung zur Bürgerschaft und den Fans und Followern herzustellen. Doch bei der Herangehensweise entsteht dann schnell ein großes Fragezeichen. Wie soll das denn digital funktionieren?

Dazu müssen Sie sich bewusst machen, was psychologisch für besondere Verbindungen zwischen Menschen sorgt. In der Regel stechen in unserer Erinnerung dabei vier besondere Arten von Ereignissen hervor. Diese lassen sich wunderbar als Grundlage nutzen, um passende Inhalte zu kreieren.

Hochgefühl


Momente des Hochgefühls sind solche, die sich von unserer Routine abheben. Typische Gefühle, die damit in Zusammenhang stehen, sind beispielsweise Überraschung, Freude, Motivation oder Liebe.

Welche gemeinsame Herausforderung steht an oder hat man überstanden? Wo liegen die besonderen Höhepunkte dieser Erfahrungen? Um welchen wichtigen Punkt ging es dabei?

Typisches Beispiel: Abschlussprüfung.
Die Aufregung davor. Die Angst es nicht zu schaffen. Das Gefühl, mit den anderen vor genau der gleichen großen Hürde zu stehen. Die Weichen für die eigene Zukunft zu stellen. Und dann hat man es geschafft! Man fühlt sich euphorisch und frei.

Umsetzung: Überlegen Sie, welche Momente es gibt, zu denen die meisten Menschen eine eigene bzw. ähnliche Erfahrung haben. Versuchen Sie, die Emotionen so eindrücklich wie möglich zu beschreiben. Schaffen Sie einen Spannungsbogen für die Leser und nehmen Sie sie mit auf die Reise. Erinnern Sie sich gemeinsam an Höhe- und Wendepunkte der Stadtgeschichte. Zeigen Sie, wie es Ihren Azubis oder Mitarbeitern ergeht (Beginn und Ende von Aus-, beziehungsweise Fortbildungen). Schildern Sie, wie Sie Krisensituationen gemeistert haben und was Ihnen dabei geholfen hat.

2.      Erkenntnis

In Momenten der Erkenntnis realisiert man plötzlich etwas, das in der Regel zu einer Transformation führt. Diese „neue“ Wahrheit sorgt für eine veränderte Sichtweise auf die Welt. Wenn wir andere zu einer Erkenntnis führen wollen, ist es jedoch hilfreich, sie lediglich in die richtige Richtung zu dirigieren, so dass sie selbst darüber „stolpern“. Dazu ist es oft notwendig, sich in Situationen zu begeben, die durchaus auch die Chance beinhaltet, zu scheitern.  

Typisches Beispiel: Neue Führungspersonen bringen frischen Wind ins Haus. Sie hinterfragen Prozesse und bringen neue Ideen und Perspektiven mit ein. Offenes Feedback von Kollegen zu einem Thema oder der persönlichen Arbeitsweise, die zu einer Veränderung führt. Ein neues Werkzeug, das neue Wege eröffnet.

Umsetzung: Wann gab es größere Veränderungen in der Verwaltung? Wie sind Sie damit umgegangen und welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen? Wie wird das Ihre Arbeitsweise in Zukunft verändern? Gerade bei Schlüsselthemen wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit und entsprechenden Projekten gab es ja oft einen Auslöser. Wie kam das zustande? Wer war involviert und welche persönliche Bedeutung hat das Projekt für die Beteiligten gewonnen?

Weitere Ereignisse folgen im zweiten Teil am 14. Mai.

Über die Autorin

Daniela Vey ist Social-Media-Beraterin. Die Themen Web, Corporate Identity und soziale Medien sind ihr Steckenpferd. Zudem gibt sie Social-Media-Kurse und moderiert die Allfacebook Conference.

In der Kolumne "Social Media in Kommunen" des Staatsanzeigers gibt sie Akteuren der öffentlichen Verwaltung Tipps und Tricks im richtigen Umgang mit den sozialen Netzwerken Facebook, Twitter, Instagram und Co.


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