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Landtagswahl

AfD-Spitzenkandidat reist kurz vor Wahl zu US-Rechtskongress

Markus Frohnmaier fährt kurz vor der Landtagswahl zu einem US-Kongress rechter Parlamentarier. Warum er dort für baden-württembergische Interessen sprechen will.
Ein Mann in Anzug spricht an einem Mikrofon vor einer blauen AfD-Wand.

Markus Frohnmaier will wenige Tage vor der Landtagswahl in die USA fliegen, um an einer Veranstaltung mit dem Titel "The Alliance of Sovereign Nations" (Die Allianz unabhängiger Nationen) teilzunehmen.

IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON)

Stuttgart. Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Markus Frohnmaier will wenige Tage vor der Landtagswahl in die USA fliegen. Er werde vom 3. bis zum 5. März nach Washington reisen, um an einer Veranstaltung mit dem Titel „The Alliance of Sovereign Nations“ (Die Allianz unabhängiger Nationen) teilzunehmen, teilte der Bundestagsabgeordnete mit. Zunächst hatte der Podcast „Inside AfD“ über die Reise berichtet. Am 8. März ist Landtagswahl in Baden-Württemberg.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete Anna Rathert hatte am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz den Flug einer Delegation zu einem internationalen Kongress rechter Parlamentarier angekündigt. Das Treffen am 4. und 5. März habe sie zusammen mit der US-Abgeordneten Anna Paulina Luna der Republikanischen Partei von US-Präsident Donald Trump initiiert. Der AfD-Delegation würden drei bis vier Fachpolitiker angehören.

Frohnmaier tritt als Redner auf

Frohnmaier soll dem Podcast zufolge bei der Veranstaltung „Turning Point Action“ auch selbst sprechen. Dieser Austausch diene der konkreten Sicherung baden-württembergischer Arbeitsplätze, teilte der AfD-Politiker mit. Gerade deshalb könne verantwortungsvolle Politik nicht nur im Inland stattfinden, sondern müsse wirtschaftliche Interessen auch dort vertreten, wo zentrale Entscheidungen über Investitionen und Handelsbeziehungen getroffen würden. 

Zehntausende Arbeitsplätze, insbesondere in der Automobilindustrie mit über 315.000 direkt Beschäftigten und einer Exportquote von mehr als 77 Prozent, hingen unmittelbar von stabilen transatlantischen Beziehungen ab, rechtfertigte Frohnmaier den geplanten Besuch in Washington.

In Baden-Württemberg wird am 8. März der neue Landtag gewählt. Die AfD liegt derzeit in Umfragen bei rund 20 Prozent, hinter CDU und Grünen. Frohnmaier ist auch Vize-Fraktionschef der AfD im Bundestag und enger Vertrauter von Parteichefin Alice Weidel. Er will Ministerpräsident Baden-Württembergs werden, kandidiert aber nicht für den Landtag. (dpa/lsw)

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