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Die Gewerbesteuer in den Stadtkreisen bricht ein

Die Krise in der Autoindustrie lässt die Gewerbesteuereinnahmen vielerorts sinken.
Hans-Günther Oed)Stuttgart. Die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg sind im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lagen sie bei 20,9 Milliarden Euro und damit 0,8 Prozent unter dem Vorjahreswert von 21,1 Milliarden Euro. Ausschlaggebend für den Rückgang war vor allem die schwächere Gewerbesteuer.
Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer sanken um 6,9 Prozent auf 9,2 Milliarden Euro. Ihr Anteil am gesamten kommunalen Steueraufkommen ging damit von 46,8 Prozent im Jahr 2024 auf 43,9 Prozent zurück.
Stadtkreise besonders stark betroffen
Besonders deutlich fiel der Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen in den Stadtkreisen aus. Dort gingen die Einnahmen um 18,3 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zurück. In den kreisangehörigen Gemeinden war die Entwicklung mit einem Minus von 2,5 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro deutlich weniger ausgeprägt. Beispielsweise ist die Gewerbesteuer in der Landeshauptstadt Stuttgart stark gesunken: Im Jahr 2024 betrug diese noch 1,2 Milliarden Euro und brach im vergangenen auf 728 Millionen Euro ein.
D urchschnittliches Pro-Kopf-Aufkommen gesunken
Die Unterschiede zeigen sich nach Angaben des Statistischen Landesamts auch bei den Steuereinnahmen pro Einwohner. In den Stadtkreisen sank das durchschnittliche Pro-Kopf-Aufkommen von 2433 Euro im Jahr 2024 auf 2230 Euro. In den kreisangehörigen Gemeinden stieg es dagegen leicht von 1750 Euro auf 1778 Euro.
Landesweit gingen die durchschnittlichen Steuereinnahmen je Einwohner von 1877 Euro auf 1862 Euro zurück.
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