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Kooperation 

Hochschule Kehl und Ortenaukreis starten Reallabor für Künstliche Intelligenz

Wie kann Künstliche Intelligenz die öffentliche Verwaltung künftig unterstützen – und welche Kompetenzen benötigen Beschäftigte dafür? Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und das Landratsamt Ortenaukreis wollen diesen Fragen gemeinsam nachgehen.
Gruppe von zehn Personen in einem Besprechungsraum, zwei mit Laptops.

Das Reallabor „Künstliche Intelligenz“ zwischen dem Landratsamt Ortenaukreis und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl ist gegründet.

HS Kehl)

Kehl/Offenburg. Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl und das Landratsamt Ortenaukreis haben gemeinsam ein Reallabor zum Thema „Künstliche Intelligenz“ ins Leben gerufen. Ziel der Kooperation ist es, innovative Lösungsansätze für Verwaltungspraxis und Ausbildung zu entwickeln, zu erproben und die gewonnenen Erkenntnisse für beide Bereiche nutzbar zu machen.

Nach Angaben der Verwaltungshochschule Kehl wollen beide Einrichtungen ihre Kompetenzen eng miteinander verzahnen: Erfahrungen und Fragestellungen aus der Verwaltungspraxis sollen unmittelbar in die Lehre einfließen, während wissenschaftliche Erkenntnisse und die Expertise der Hochschule Impulse für die Weiterentwicklung der Verwaltung liefern.

In Workshops werden konkrete Anwendungsfälle identifiziert

Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Frage, wie Künstliche Intelligenz zur Optimierung zentraler Verwaltungsprozesse beitragen kann. In gemeinsamen Workshops werden Anwendungsfälle identifiziert, analysiert und Lösungsansätze entwickelt. Dabei geht es nicht nur darum, Einsatzmöglichkeiten von KI zu erkennen, sondern auch die organisatorischen, fachlichen und personellen Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie zu schaffen.

Als erstes Arbeitsergebnis haben die Partner vereinbart, das vom Ortenaukreis entwickelte Kompetenzmodell einer „Mitarbeiterin 2030 – Mara Schneider“ mit dem aktuellen Modulhandbuch des Bachelorstudiengangs „Public Management“ an der Hochschule Kehl abzugleichen. Ziel ist es, Kompetenzfelder und Lehrmethoden zu identifizieren, mit denen die Ausbildung angesichts der dynamischen Entwicklung von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung gezielt weiterentwickelt werden kann.

Eine zentrale Zukunftsfrage steht im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt der Kooperation steht damit eine zentrale Zukunftsfrage: Welche Kompetenzen benötigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung künftig – und wie müssen Studium und Ausbildung gestaltet sein, damit Nachwuchskräfte bestmöglich auf eine sich wandelnde Arbeitswelt vorbereitet werden?

„Künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt und damit auch die öffentliche Verwaltung in den kommenden Jahren ganz wesentlich verändern. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Entwicklung aktiv gestalten und einen klugen, verantwortungsvollen Umgang mit KI entwickeln“, betont Landrat Thorsten Erny (CDU).

Auch der Rektor der Hochschule Kehl, Joachim Beck, sieht in der Kooperation einen wichtigen Schritt für eine zukunftsorientierte Ausbildung: „Wir müssen die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen und Risiken Künstlicher Intelligenz bereits in der Ausbildung sachgerecht vermitteln. Die angehenden Verwaltungsfachleute werden in ihrem späteren Berufsleben selbstverständlich mit KI-basierten Anwendungen arbeiten und deren Einsatz beurteilen und verantworten müssen.“

„Künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt und damit auch die öffentliche Verwaltung in den kommenden Jahren ganz wesentlich verändern. Umso wichtiger ist es, dass wir diese Entwicklung aktiv gestalten und einen klugen, verantwortungsvollen Umgang mit KI entwickeln“, betont Landrat Thorsten Erny (CDU).

Auch der Rektor der Hochschule Kehl, Joachim Beck, sieht in der Kooperation einen wichtigen Schritt für eine zukunftsorientierte Ausbildung: „Wir müssen die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen und Risiken Künstlicher Intelligenz bereits in der Ausbildung sachgerecht vermitteln.

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